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Aktuelle Ausstellung

 

ab 12. September bis 17. November 2019

 

m3 Medien – Message – Massage: Konfrontation mit Gedrucktem

Ein Kunst- und Medienprojekt von Uwe Appold und Stephan Richter

Eröffnung der Ausstellung im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum

 

 

Das Internet verändert den Blick auf die Welt. Alles wird infrage gestellt, gedruckten Medien nicht mehr geglaubt. Von »gefühlten« oder »alternativen« Fakten ist die Rede – oder von »Lügenpresse«. In den digitalen Netzwerken tobt der Meinungskampf, tun sich »Filterblasen« auf. Doch wie haben mehr als 500 Jahre lang Schlagzeilen, Meldungen und Bilder in den gedruckten Medien Leser und Leserinnen gefangengenommen und das Denken der Menschen, Politik und Gesellschaft beeinflusst? 

 

In dem Kunst- und Medienprojekt »m3« hat der Maler und Bildhauer Uwe Appold, begleitet vom Journalisten Stephan Richter, 60 Original-Zeitungen und Drucksachen aus 300 Jahren in ebenso ungewöhnliche wie überraschende Rahmen gesetzt und in Objekte verwandelt. Das gedruckte Wort und Bild erhalten so eine neue Dimension. »Durch die zusätzliche künstlerische Ebene wird der Blick auf die Medien geweitet. Was macht die Zeitung mit dem Betrachter – was für Gedanken und Bilder lösen die Schlagzeilen in Menschen bis heute aus, fragt Uwe Appold.

 

Das Kunst- und Medienprojekt von Uwe Appold und Stephan Richter lädt zum Nachdenken über den Medienwandel und die Folgen für die öffentliche und politische Kommunikation ein. Dabei geht es bei der Zusammenstellung der Originalausgaben verschiedener deutschsprachiger Zeitungen und Zeitschriften vom Beginn des 18. Jahrhunderts bis zum Ende des 20. Jahrhunderts nicht um eine technologische Zeitreise oder um einen historischen Blick auf besondere Ereignisse – zumal, wenn sie im kollektiven Gedächtnis mit besonderen Erinnerungen verknüpft sind. Die Auswahl macht vielmehr das oftmals Banale und Alltägliche in der Nachrichtenflut sowie den ständigen Wandel – getrieben durch scheinbare Aktualität –  deutlich.

 

Dabei fällt nicht zuletzt der Haptik des Printmediums und den künstlerisch gestalteten Rahmen der Exponate, die auf die mechanische Technologie des Buchdrucks und die damit verbundene Art der Betrachtung verweisen, eine besondere Bedeutung zu. Zu jedem Kunstobjekt hat Uwe Appold - ergänzend zur Originalzeitung – Zeichnungen und Collagen geschaffen, in denen er einzelne Meldungen, Schlagzeilen, Fotos oder auch Anzeigen des jeweiligen Mediums aufgreift.

 

Eintritt frei

 

 

 

Nächste Veranstaltung

 

5. Dezember 2019, 19:30 Uhr

 

1915–2015 Armenische Architektur und Genozid

Eine Ausstellung der Deutsch-Armenischen Gesellschaft Kunst

Eröffnung der Ausstellung im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum

 

Welche Auswirkungen hat der Genozid auf das kulturelle Erbe der Armenier in der Türkei? Diese Frage ist der Ausgangspunkt für die Ausstellung der Deutsch-Armenischen Gesellschaft »1915–2015. Armenische Architektur und Genozid«. Als Fingerabdruck des armenischen Lebens steht dabei die Architektur im Mittelpunkt. Auf 22 Tafeln vermittelt die Ausstellung einen Überblick über Verlust und Zerstörung des armenischen Architekturerbes. Dabei werden unterschiedliche Aspekte berücksichtigt und eine möglichst breite Palette an Beispielen präsentiert.

 

Weitere Informationen PDF zur Ausstellung.

 

Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Markt 6, 49074 Osnabrück

Donnerstag, den 5. Dezember 2019 um 19:30 Uhr

Eintritt frei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Außer Haus

 

23. und 24. September

 

Das Remarque-Friedenszentrum auf der Derby Peace Week

 

Das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum ist mit zwei Veranstaltungen auf der Derby Peace Week im September vertreten: Eine Einführung mit anschließender Diskussion zur ersten Verfilmung von Im Westen nichts Neues von 1930 am 23. Abends sowie mit Vortrag und Podiumsdiskussion zu Perspektiven kommunaler Friedensarbeit am 24. Mittags.

 

Die Derby Peace Week vom 21. bis 30. September in der Partnerstadt von Osnabrück, Derby, vereint eine Reihe von Veranstaltungen zur kommunalen und kulturellen Friedensarbeit. Mehr unter: https://www.facebook.com/derbypeaceweek/

 

 

 

 

 

 

 

 

News

https://img.ibs.it/images/9788854517516_0_221_0_75.jpgDas gelobte Land erstmals auf Italienisch erschienen

 

 

·         Erich Maria Remarques nachgelassener Roman Das gelobte Land ist jetzt erstmals auf Italienisch erschienen. Der Verlag Neri Pozza (Vicenza) hat jetzt den Roman unter dem Titel La terra promessa in der Übersetzung von Alessandra Luise veröffentlicht, die Ausgabe wird ergänzt durch ein Nachwort von Maurizio Serra.

 

Der Roman Das gelobte Land über das deutsche Exil in den USA während des Zweiten Weltkriegs erschien erstmals 1998. Seither wurde er in zahlreiche Sprachen übersetzt, besondere Resonanz erzielten in den letzten Jahren die Übersetzungen ins Französische und Englische. Obwohl zu Lebzeiten des Autors unvollendet und unveröffentlicht, zählt der Roman heute zu den bedeutendsten Texten Remarques.

 

Eine Liste der bislang bekannten Ausgaben des Romans finden Sie hier im Katalog der Internationalen Buchausgaben und Übersetzungen.

 

 

 

 

 

Naslovnica knjige: NA ZAPADU NIŠTA NOVOIm Westen nichts Neues in einer Neuübersetzung auf Kroatisch erschienen

 

 

Mehr als 50 Jahre nach der letzten Übersetzung ist jetzt eine neue Übersetzung von Im Westen nichts Neues auf Kroatisch erschienen. Die Ausgabe mit dem Titel Na zapadu ništa novo in der Übersetzung von Branka Grubić wurde im Dezember vom Verlag Mozaik Knjiga in Zagreb veröffentlicht.

 

Die erste Übersetzung von Im Westen nichts Neues ins Kroatische erschien bereits 1929 im Verlag Neva in Zagreb. Es folgte 1965 die Übersetzung von Miodrag Petrović. Das Werk von Remarque wurde in Jugoslawien hochgeschätzt und sogar in mehreren Werkausgaben vorgelegt. Die jetzt erschienene kroatische Neuübersetzung ergänzt die seit 2014 laufende Serie von serbischen Neuausgaben der Romane Remarques im Verlag Nova Knjiga (Beograd, Podgorica) und verdeutlicht das ungebrochene Interesse an Remarque.

 

Eine Liste der bislang bekannten Ausgaben auf Kroatisch finden Sie hier im Katalog der Internationalen Buchausgaben und Übersetzungen.

 

 

 

 

 

https://www.albumcomics.com/93666-large_default/all-quiet-on-western-front-gn-.jpgIm Westen nichts Neues als Comic erschienen

 

 

Im US-Verlag Dead Reckoning (Annapolis/Maryland) ist im Juni 2019 eine neue Comic-Adaption von Remarques Roman Im Westen nichts Neues durch Wayne Vansant unter dem Titel All Quiet on the Western Front erschienen. Der Autor und Zeichner Wayne Vansant hat für den Verlag der US-Marine bereits mehrere Titel der Kriegsliteratur als Comic adaptiert, darunter Stephen Cranes Die rote Tapferkeitsmedaille.

 

Vansants Version von Im Westen nichts Neues ist bereits die sechste Adaption von Remarques Roman als Comic oder Graphic Novel. Die erste Version erschien 1930 in Shanghai, es folgten 1944 Alberto Breccia in der argentinischen Comicreihe Aventuras, 1952 Maurie DelBourgo in den Classics Illustrated und 1999 Pierre Mazan und David Sauerwein im Pariser Je bouquine. Zuletzt adaptierten Perter Eickmeyer und Gaby von Borstel den Roman 2014 als Graphic Novel.

 

Daneben existieren zahlreiche Comicversionen von Auszügen aus dem Roman oder Arbeiten mit direktem Bezug zu Im Westen nichts Neues wie die Episode »All Quiet in den Star Spangled War Stories 1952.

 

 

 

 

 

http://agahbookshop.com/Media/Thumbs/0034/0034931-460.jpgDer Funke Leben erstmals auf Farsi

 

 

Erich Maria Remarques Roman über ein deutsches Konzentrationslager, Der Funke Leben, ist jetzt erstmals auf Farsi im Teheraner Verlag Gegenwartskultur erschienen.

 

Remarques Werke wurden erstmals in den 1950er Jahren auf Farsi herausgegeben und seitdem kontinuierlich auch in der Islamischen Republik Iran verlegt. Der Schwerpunkt der Rezeption liegt bislang neben Im Westen nichts Neues auf dem Kriegsroman Zeit zu leben und Zeit zu sterben und bemerkenswerterweise auf seinem Schauspiel Die letzte Station.

 

Eine Liste der bislang bekannten Ausgaben auf Farsi finden Sie hier im Katalog der Internationalen Buchausgaben und Übersetzungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Publikationen

 

Im Mai erschienen:

 

https://s3-eu-central-1.amazonaws.com/nbz-ncc-vur/media/image/95/37/06/978-3-8471-1024-8_600x600.jpgEine Zensur findet (nicht) statt

Erich Maria Remarque Jahrbuch/Yearbook XXIX (2019). Herausgegeben von Carl-Heinrich Bösling, Claudia Junk, Thomas F. Schneider und Bernhard Stegemann. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2019, 160 Seiten, Abbildungen, EUR 25,–, im Abonnement EUR 20,–.

 

 

Die Freiheit der Meinungsäußerung und die Pressefreiheit sind weltweit verstärkt bedroht. Die Freiheit der Kunst ist in Frage gestellt, und Künstlerinnen, Künstler und Schriftsteller im Exil machen eine Erfahrung, die auch Erich Maria Remarque machen musste, nachdem seine Bücher am 10. Mai 1933 von den Nationalsozialisten verbrannt wurden. Die Beiträge dieses Bandes beleuchten das Thema aus unterschiedlichen internationalen Perspektiven; sie gehen aus einer gemeinsam von der VHS Osnabrück, der Erich Maria Remarque-Gesellschaft und dem Erich Maria Remarque-Friedenszentrum ausgerichteten Tagung hervor. Sie werden ergänzt durch aktuelle Studien zur Rezeption Remarques in den USA und Südamerika.

 

Mit Beiträgen von Peter Bandermann, Michael Brendel, Alice Cadeddu, Georg Gesk, Michael Grünberg, Marc Hieger, Yilmaz Kilic, Lioba Meyer, Reinhold Mokrosch, Joachim Paech und Nikos Späth.

 

 

 

 

Im Januar erschienen:

 

Unterrichtsmaterialien zur Graphic Novel Im Westen nichts Neues

 

Anja Boklage, Olivia Pfeiffer. Peter Eickmeyers Graphic Novel zu Erich Maria Remarques Im Westen nichts Neues. Erläuterungen und Unterrichtsvorschläge. Fächer: Deutsch (Kunst und Geschichte), Klasse: 9 bis Sek. II. Osnabrück: Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, 2019, Broschur, 206 Seiten, über 200 Abbildungen. € 20,– (Selbstkosten).

 

 

Vor 90 Jahren erschien Erich Maria Remarques berühmter Antikriegsroman Im Westen nichts Neues. Aus diesem Anlass legt das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum Osnabrück jetzt umfangreiche Unterrichtsmaterialien zur Graphic Novel Im Westen nichts Neues vor. Die Graphic Novel wurde 2014 von Peter Eickmeyer und Gabriele von Borstel veröffentlicht und erregte international großes Aufsehen.

 

Die jetzt erschienenen, reich illustrierten Unterrichtsmaterialien geben nicht nur einen Überblick über die Graphic Novel, sondern führen auch in die Geschichte und Verfahrensweisen dieses Mediums ein, verweisen auf Bezüge zu anderen Medien wie Kunst, Film und Fotografie und geben Lehrkräften konkrete Hinweise für den Einsatz des Romans und der Graphic Novel im schulischen Unterricht der Fächer Deutsch, Kunst und Geschichte. Mehr als 50 Arbeitsblätter mit Lösungsvorschlägen sowie ein Verlaufsplan für den Unterricht im Fach Deutsch bieten Lehrkräften ein umfangreiches Kompendium.

 

Die Unterrichtsmaterialien wurden von Anja Boklage M.A. und Olivia Pfeiffer M.A. unter Mitarbeit von Janett Janssens für das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum erarbeitet. Die Niedersächsische Sparkassenstiftung, die Stiftung der Sparkassen im Osnabrücker Land sowie die Sparkasse Melle haben das Projekt großzügig unterstützt.

 

»Mit diesen Unterrichtsmaterialien, zusammen mit der Wanderausstellung zur Graphic Novel und den Original-Graphiken von Peter Eickmeyer, liegt jetzt ein umfassendes, vielfältiges und sehr hilfreiches Medienpaket vor«, sagte der Leiter des Remarque-Friedenszentrums, Dr. Thomas Schneider. »Es stellt den schulischen Unterricht zu Im Westen nichts Neues auf eine sehr solide Grundlage und bietet vielfältige Angebote zur Vermittlung von Medienkompetenz an die Schüler*innen

 

Die Unterrichtsmaterialien sind ab sofort über das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum zum Selbstkostenpreis von € 20,– zu beziehen.

 

 

im Dezember 2018 erschienen:

 

https://s3-eu-central-1.amazonaws.com/nbz-ncc-vur/media/image/b9/e8/21/978-3-8471-0970-9_600x600.jpgRemarque und die Medien. Literatur, Musik, Film, Graphic Novel

Erich Maria Remarque Jahrbuch/Yearbook XXVIII (2018). Herausgegeben von Thomas F. Schneider. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2018, 364 Seiten, Abbildungen, EUR 25,–, im Abonnement EUR 20,–.

 

 

Erich Maria Remarque war als Autor in so unterschiedlichen Medien wie Literatur, Film und Comic tätig oder als Journalist, Herausgeber und Komponist aktiv. Er hatte ein vertieftes Verständnis für die komplexen Wechselwirkungen zwischen den Medien und richtete seine schriftstellerische Arbeit gezielt danach aus. Dementsprechend ist sein Werk heute in Film, Literatur, Musik und Graphic Novel weltweit präsent. Die Beiträge dieses Bandes beschäftigen sich aus unterschiedlichen internationalen Perspektiven mit Einzelbeispielen dieser Zusammenhänge, darunter Remarques Tätigkeit als Autor von Synchronfassungen, mit seiner ausgeklügelten Publikationsstrategie oder mit seiner Schallplattensammlung sowie der Rezeption seines Werkes in Film, Fernsehen oder den spanischen »Cromos«.

 

Mit Beiträgen von Klara Boeckh, Alice Cadeddu, Julia Eylers, Annika Göbel, Vanessa Henel, Claudia Junk, Pawel Meus, Olivia Pfeiffer, Georg Pichler und Stephan Schulte.

 

 

 

 

Im Dezember 2018 erschienen:

 

https://s3-eu-central-1.amazonaws.com/nbz-ncc-vur/media/image/7a/dd/7f/978-3-8471-0909-9_1280x1280@2x.jpgSchriften des Erich Maria Remarque-Archivs 34

Christian Ernst. Die Weiße Rose – eine deutsche Geschichte? Die öffentliche Erinnerung an den Widerstand in beziehungs-geschichtlicher Perspektive. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2018, 555 Seiten mit 8 Abbildungen, EUR 59,99.

 

 

Erinnerung kann Geschichte schreiben. Christian Ernst unternimmt erstmals eine Zusammenschau der öffentlichen Erinnerung an die Weiße Rose in beiden deutschen Staaten und ihrer Veränderung nach 1990. Die erinnerungskulturelle Stellung der Widerstandsgruppe basiert auf der breiten Rezeption in der Exilliteratur und Nachkriegspublizistik sowie auf vielfältigen Einbettungen in Diskurse der Bundesrepublik und der DDR. Nach 1990 setzen sich unter antitotalitären Prämissen Interpretationen ihrer politischen Bedeutung für eine nationale Erinnerungskultur durch. Dieser Band trägt nicht nur zu einer Beziehungsgeschichte der öffentlichen Erinnerung an den Nationalsozialismus bei, sondern auch zur Historisierung von ›Erinnerungskultur‹ als wissenschaftliches und politisches Konzept.

 

 

 

 

 

 

Im November 2018  erschienen:

 

https://s3-eu-central-1.amazonaws.com/nbz-ncc-vur/media/image/41/36/b5/978-3-8471-0950-1_600x600.jpgKrieg in Comic, Graphic Novel und Literatur

Krieg und Literatur/War and Literature Jahrbuch/Yearbook XXIV (2018). Herausgegeben von Claudia Junk und Thomas F. Schneider. Göttingen: Vandenhoeck &Ruprecht, 2018, 204 Seiten, EUR 45,–, im Abonnement EUR 40,–.

 

 

Kriege und ihre Folgen spielen in Comics und Graphic Novels seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts eine thematisch herausragende Rolle. Die Beiträge dieses Bandes widmen sich verschiedenen historischen Ereignissen. In ausgewählten Beispielen wird die Frage nach dem vermittelten Bild des Krieges betrachtet. In den Blick genommen werden sowohl Werke von Jacques Tardi und Joe Sacco, die kurze Phase der amerikanischen Antikriegscomics der frühen 1950er Jahre als auch aktuelle Auseinandersetzungen wie das Tagebuch 14/18 oder der Band Kriegszeiten. Darüber hinaus widmen sich Beiträge den Nachkriegstexten von Hermann Löns, Wolfgang Borchert und Hans-Werner Richter sowie der Darstellung des Koreakrieges in der koreanischen Literatur.

 

 

 

 

seit 8. November 2018:

 

Remarques letzte Romane in kommentierten Neuausgaben

 

 

Schatten im Paradies   Der Himmel kennt keine Günstlinge   

 

Im November 2018 erscheinen Remarques letzte Romane in kommentierten Neuausgaben im Verlag Kiepenheuer & Witsch. Der Roman Schatten im Paradies wurde 1971 aus dem Nachlass des Autors veröffentlicht und vom Verlag geradezu verstümmelt: Mehr als 20 Prozent des ursprünglichen Umfangs vielen politisch und ästhetisch motivierten Kürzungen zum Opfer. Die jetzt erscheinende Neuausgabe bietet nun erstmals, nahezu 50 Jahre nach der Erstveröffentlichung, Remarques Originalfassung. Der umfangreiche Anhang informiert über die Entstehungs- und Publikationsgeschichte dieses letzten Romans des großen Autors, der sich hier abschließend mit dem Exil in den 1940er Jahren, der Rolle der Kunst in der Zivilisation und letztlich mit den Grundzügen der menschlichen Existenz beschäftigt.

 

Der Roman Der Himmel kennt keine Günstlinge (zuerst 1959) ist endlich in einer zuverlässigen Studienausgabe verfügbar. Die Ausgabe enthält einen umfangreichen Anhang mit weitgehend unveröffentlichten Dokumenten, die die Entstehung und Rezeption des Romans erläutern sowie in Auszügen frühe Fassungen des Textes bieten. Das Nachwort informiert über den Entstehungsprozess des Textes im Kontext der Biografie Remarques und vor dem zeitgenössischen politischen Hintergrund.

 

Erich Maria Remarque. Schatten im Paradies (New York Intermezzo). Roman. In der Originalfassung mit Anhang und einem Nachwort herausgegeben von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2018 (KiWi 1634), 720 pp. EUR 14,–.

 

Erich Maria Remarque. Der Himmel kennt keine Günstlinge. Roman. In der Fassung der Erstausgabe mit Materialien und einem Nachwort herausgegeben von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2018 (KiWi 1633), 448 pp. EUR 12,–.

 

 

 

Das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum unterstützt die Initiative zur Rettung der Remarque-Villa »Casa Monte Tabor« in Porto Ronco/Tessin

 

 

Das Komitee der Erich Maria Remarque Gesellschaft schlägt in vertrauensvoller Abstimmung mit der Tessiner Arbeitsgruppe und der US-Initiative Los Angeles zukunftsorientierte Perspektiven für eine mögliche Nutzung vor:

Erhalt deutschen Kulturguts im Ausland; die Remarque-Villa als Literatur- und Kulturhaus (seit 1932 Exilheimat Remarques); als ein Ort für »Writers/Artists in Residence«, vorstellbar auch als ein Ort für das »Writers-in-Exile-Programm« des P.E.N Zentrums.

 

Lebendige Nutzung mit einer plakativen Ausstellung zu Remarques Werk, Verfilmungen, Leben, Antikriegskultur gestützt durch moderne digitale und interaktive Medien. Eine Vernetzung zu Archiven des Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrums Osnabrück sowie internationalem Nachlassmaterial ist geplant. Einbezogen werden sollen auch seine wichtigsten Lebensgefährtinnen Marlene Dietrich und Paulette Goddard.

 

Einbettung in bestehende touristische Konzepte im Tessin, wie zum Beispiel eine Bootsfahrt von Ascona zu den Brissago-Inseln und der am Westufer gegenüber liegenden Villa »Casa Monte Tabor«.

 

Nähere Informationen unter: www.remarque-villa.com.

 

 

 

 

Weiterhin im Angebot

 

Remarque-Führungen durch die Stadt Osnabrück

 

 

Die Besucher der Stadt Osnabrück beeindruckt zumeist auf Anhieb das gut erhaltene mittelalterliche Stadtbild und das wunderschöne Altstadtviertel. Überrascht stellen viele jedoch erst auf den zweiten Blick fest, dass sie mit Osnabrück auch die Heimatstadt eines der berühmtesten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts entdecken. Denn hier wurde am 22. Juni 1898 Erich Maria Remarque geboren, der mit seinem 1929 erschienenen Antikriegsroman Im Westen nichts Neues Weltberühmtheit erlangte. Auffallend in allen Werken Remarques ist, dass er immer wieder seiner Heimatstadt entliehene Straßen- und Gebäudenamen verwendet und der Autor sie häufig mit Gefühlen der Erinnerung, der Wehmut und des Verlustes verbindet. Auch wenn sich Osnabrücks Stadtbild wesentlich verändert hat, so sind trotz der umfangreichen Schäden, die die Bombenangriffe während des Zweiten Weltkriegs verursachten, zahlreiche Gebäude und Straßenzüge aus dem Osnabrück Remarques auch heute noch wiederzufinden.

 

Diese Spuren zu entdecken bietet Ihnen dieser Rundgang, für den Sie etwa eine bis maximal zwei Stunden (je nach Anzahl der aufgesuchten Plätze) einplanen sollten. Er beginnt und endet am Erich Maria Remarque-Friedenszentrum im historischen Stadtkern von Osnabrück. Unter sachkundiger Führung erfahren Sie nicht nur viel über die biographischen Stationen Remarques sondern auch, wie er dieser Orte in seinen Büchern, Briefen oder Tagebüchern gedachte, hören humorvolle und ernste Anekdoten aus seinem Leben und lernen sowohl die Stadt als auch den Autor einmal von einer ganz anderen Seite kennen.

 

Gruppengröße: bis 25 Personen (Schulklassen werden evtl. geteilt)
Dauer: 1-2 Stunden (nach Vereinbarung)
Kosten: 30 € je Stunde (Schulklassen 20 € je Stunde)
Ansprechpartner: Claudia Glunz, Erich Maria Remarque-Friedenszentrum
Tel.: 0541/969-2440, mail: cglunzho@uos.de.

 

Weitere thematische Osnabrück-Führungen unter http://www.osnabrueck-stadtfuehrungen.de.

Abbildung: Der Traumbudenkreis mit dem jungen Erich Maria Remarque traf sich in der Osnabrücker Liebigstraße.

 

 

 

Sachbericht 2003

Sachbericht 2004

Sachbericht 2005

Sachbericht 2006

Sachbericht 2007

Sachbericht 2008

Sachbericht 2009

Sachbericht 2010

Sachbericht 2011

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Sachbericht 2017

Sachbericht 2018

 

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