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Aktuelle Ausstellung

 

ab 23. Mai bis 8. September 2019

 

Darüber lacht die Republik. Friedrich Ebert und ›seine‹ Reichskanzler in der Karikatur

Ausstellung der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum

 

 

In den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts erlebte die Karikatur einen Boom: Es gab knapp 80 humoristisch-satirische Zeitschriften, die Karikaturen veröffentlichten. Dabei standen Reichspräsident Friedrich Ebert und die jeweils amtierenden Reichskanzler als die herausragenden Repräsentanten der jungen Weimarer Republik im Fokus der satirischen Kritik.

 

Die Ausstellung »Darüber lacht die Republik – Friedrich Ebert und ›seine‹ Reichskanzler in der Karikatur« präsentiert eine Auswahl von rund 70 Zeichnungen, die Ebert und jene Kanzler ins Visier nehmen, die er zu seinen Lebzeiten ernannt hat. Dies waren die SPD-Politiker Philipp Scheidemann, Gustav Bauer und Hermann Müller, von der Zentrumspartei Constantin Fehrenbach, Joseph Wirth und Wilhelm Marx, der DVP-Vorsitzende Gustav Stresemann sowie die parteilosen Wilhelm Cuno und Hans Luther. Zwei dieser Kanzler, Hermann Müller und Wilhelm Marx, gelangten nach dem Tod Eberts im Februar 1925 erneut ins Amt. Karikaturen aus diesen zweiten Amtszeiten finden ebenfalls Eingang in die Ausstellung, da die Kanzler im ursprünglichen Sinn zu Eberts Reichskanzlern zu zählen sind.

 

Dabei reicht die Spannweite von harmlos-lustigen Zeichnungen bis zu zutiefst verleumderischen Darstellungen. In drastischen Bildern belegen sie den Hass der politischen Gegner auf das sozialdemokratische Staatsoberhaupt und die demokratische Elite der Weimarer Republik. Sie greifen nicht nur Reichspräsident und Reichskanzler an, sondern auch das von ihnen verkörperte demokratische System. Die ausgestellten Karikaturen spiegeln somit die gesellschaftlichen Gegensätze der Weimarer Republik wider. Sie werfen ein Schlaglicht auf eine Epoche, in der Unsicherheit, Krisen und politische Feindschaft zur Tagesordnung gehören und das Klima prägten.

 

Zahlreiche Zeichnungen sind erstmals in einer Ausstellung zu sehen. Fantasievolle Installationen ergänzen die Bildexponate und machen die Präsentation, die sowohl zum Schmunzeln als auch zum Nachdenken anregt, besonders anschaulich.

 

 

 

 

 

 

Nächste Veranstaltung

 

12. September 2019, 19:30 Uhr

 

m3 Medien – Message – Massage: Konfrontation mit Gedrucktem

Ein Kunst- und Medienprojekt von Uwe Appold und Stephan Richter

Eröffnung der Ausstellung im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum

 

 

Das Kunstprojekt bietet eine kritische Auseinandersetzung mit Druckerzeugnissen in Propagandazusammenhängen, vor allem in Kriegszeiten. Die Originale werden verfremdet und in ihren historischen Kontexten erläutert.

 

Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Markt 6, 49074 Osnabrück

Donnerstag, den 12. September 2019 um 19:30 Uhr

Eintritt frei

 

 

 

 

 

 

Außer Haus

 

seit 2. Juni bis 1. September  2019:

 

Hans Fallada: Der Trinker. Gezeichnet und erzählt von Jakob Hinrichs, Aufbau Verlag 2018Graphiken zu Im Westen nichts Neues im Heinrich-Heine Institut Düsseldorf

 

 

Die Graphiken von Peter Eickmeyer zu seiner Graphic Novel Im Westen nichts Neues sind jetzt im Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf im Rahmen der Ausstellung »Die Comic-Kunst des Erzählens. Literatur als Graphic Novel« zu sehen.

 

Sind es Comicbücher mit erzählerischer Komplexität? Illustrierte Romane? Graphic Novels stellen ein erstaunliches Phänomen dar. Binnen weniger Jahrzehnte haben sie Genregrenzen verschoben, ein stetig wachsendes Lesepublikum begeistert und den globalen Buchmarkt nachhaltig verändert.

 

Die 1978 von Will Eisner erstmalig verwendete Bezeichnung betont die Nähe zur Gattung des Romans und die außergewöhnliche Verschmelzung von pointierter Prosa und Zeichenkunst. Somit liegt es nahe, auch Literaturklassikern durch das Mittel des grafischen Erzählens neues Leben ›einzuhauchen‹.

 

Die Sonderausstellung widmet sich vier Illustratorinnen und Illustratoren, die durch Interpretationen bekannter literarischer Vorlagen auf sich aufmerksam gemacht haben. Präsentiert werden originale Aquarelle, Zeichnungen, Drucke sowie Storyboards und Entwürfe. Claudia Ahlering und Julian Voloj: Die Judenbuche, nach Annette von Droste-Hülshoff (2016); Peter Eickmeyer und Gaby von Borstel: Im Westen nichts Neues, nach Erich Maria Remarque (2014); Jakob Hinrichs: Der Trinker, nach Hans Fallada (2015); Moritz Stetter: Das Urteil, nach Franz Kafka (2015).

 

Heinrich-Heine-Institut

Bilker Straße 12–14, 40213 Düsseldorf

Di–Fr 11–17, Sa 13–17, So 11–17 Uhr

Eintritt 4/2 €

 

 

 

 

News

https://www.albumcomics.com/93666-large_default/all-quiet-on-western-front-gn-.jpgIm Westen nichts Neues als Comic erschienen

 

 

Im US-Verlag Dead Reckoning (Annapolis/Maryland) ist im Juni 2019 eine neue Comic-Adaption von Remarques Roman Im Westen nichts Neues durch Wayne Vansant unter dem Titel All Quiet on the Western Front erschienen. Der Autor und Zeichner Wayne Vansant hat für den Verlag der US-Marine bereits mehrere Titel der Kriegsliteratur als Comic adaptiert, darunter Stephen Cranes Die rote Tapferkeitsmedaille.

 

Vansants Version von Im Westen nichts Neues ist bereits die sechste Adaption von Remarques Roman als Comic oder Graphic Novel. Die erste Version erschien 1930 in Shanghai, es folgten 1944 Alberto Breccia in der argentinischen Comicreihe Aventuras, 1952 Maurie DelBourgo in den Classics Illustrated und 1999 Pierre Mazan und David Sauerwein im Pariser Je bouquine. Zuletzt adaptierten Perter Eickmeyer und Gaby von Borstel den Roman 2014 als Graphic Novel.

 

Daneben existieren zahlreiche Comicversionen von Auszügen aus dem Roman oder Arbeiten mit direktem Bezug zu Im Westen nichts Neues wie die Episode »All Quiet in den Star Spangled War Stories 1952.

 

 

 

 

 

http://agahbookshop.com/Media/Thumbs/0034/0034931-460.jpgDer Funke Leben erstmals auf Farsi

 

 

Erich Maria Remarques Roman über ein deutsches Konzentrationslager, Der Funke Leben, ist jetzt erstmals auf Farsi im Teheraner Verlag Gegenwartskultur erschienen.

 

Remarques Werke wurden erstmals in den 1950er Jahren auf Farsi herausgegeben und seitdem kontinuierlich auch in der Islamischen Republik Iran verlegt. Der Schwerpunkt der Rezeption liegt bislang neben Im Westen nichts Neues auf dem Kriegsroman Zeit zu leben und Zeit zu sterben und bemerkenswerterweise auf seinem Schauspiel Die letzte Station.

 

Eine Liste der bislang bekannten Ausgaben auf Farsi finden Sie hier im Katalog der Internationalen Buchausgaben und Übersetzungen.

 

 

 

 

 

 

Das Remarque-Friedenszentrum in Korea

 

 

Auf Einladung der Provinz Jeju (Südkorea) hielt der Leiter des Remarque-Friedenszentrums, Dr. Thomas F. Schneider, einen Vortrag auf dem »Jeju Forum 2019 for Peace and Prosperity« in Jeju (Südkorea).

 

Das Jeju Forum ist eine renommierte internationale Friedens-Konferenz für den ostasiatischen Raum mit 2.000 Teilnehmer aus mehr als 30 Ländern. Das diesjährige Forum stand vom 29. Bis 31. Mai unter dem Titel »Asia towards resilient peace« und diskutierte die Entwicklung in Ostasien unter politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Gesichtspunkten.

 

Während seines Besuches vereinbarte Schneider eine zukünftig engere Kooperation zwischen dem Jeju Peace Institute, dem Kyoto Peace Museum, dem Centre mondial de la paix Verdun und dem Remarque-Friedenszentrum.

 

 

 

 

 

 

 

 

Publikationen

 

soeben erschienen:

 

https://s3-eu-central-1.amazonaws.com/nbz-ncc-vur/media/image/95/37/06/978-3-8471-1024-8_600x600.jpgEine Zensur findet (nicht) statt

Erich Maria Remarque Jahrbuch/Yearbook XXIX (2019). Herausgegeben von Carl-Heinrich Bösling, Claudia Junk, Thomas F. Schneider und Bernhard Stegemann. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2019, 160 Seiten, Abbildungen, EUR 25,–, im Abonnement EUR 20,–.

 

 

Die Freiheit der Meinungsäußerung und die Pressefreiheit sind weltweit verstärkt bedroht. Die Freiheit der Kunst ist in Frage gestellt, und Künstlerinnen, Künstler und Schriftsteller im Exil machen eine Erfahrung, die auch Erich Maria Remarque machen musste, nachdem seine Bücher am 10. Mai 1933 von den Nationalsozialisten verbrannt wurden. Die Beiträge dieses Bandes beleuchten das Thema aus unterschiedlichen internationalen Perspektiven; sie gehen aus einer gemeinsam von der VHS Osnabrück, der Erich Maria Remarque-Gesellschaft und dem Erich Maria Remarque-Friedenszentrum ausgerichteten Tagung hervor. Sie werden ergänzt durch aktuelle Studien zur Rezeption Remarques in den USA und Südamerika.

 

Mit Beiträgen von Peter Bandermann, Michael Brendel, Alice Cadeddu, Georg Gesk, Michael Grünberg, Marc Hieger, Yilmaz Kilic, Lioba Meyer, Reinhold Mokrosch, Joachim Paech und Nikos Späth.

 

 

 

 

Im Januar erschienen:

 

Unterrichtsmaterialien zur Graphic Novel Im Westen nichts Neues

 

Anja Boklage, Olivia Pfeiffer. Peter Eickmeyers Graphic Novel zu Erich Maria Remarques Im Westen nichts Neues. Erläuterungen und Unterrichtsvorschläge. Fächer: Deutsch (Kunst und Geschichte), Klasse: 9 bis Sek. II. Osnabrück: Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, 2019, Broschur, 206 Seiten, über 200 Abbildungen. € 20,– (Selbstkosten).

 

 

Vor 90 Jahren erschien Erich Maria Remarques berühmter Antikriegsroman Im Westen nichts Neues. Aus diesem Anlass legt das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum Osnabrück jetzt umfangreiche Unterrichtsmaterialien zur Graphic Novel Im Westen nichts Neues vor. Die Graphic Novel wurde 2014 von Peter Eickmeyer und Gabriele von Borstel veröffentlicht und erregte international großes Aufsehen.

 

Die jetzt erschienenen, reich illustrierten Unterrichtsmaterialien geben nicht nur einen Überblick über die Graphic Novel, sondern führen auch in die Geschichte und Verfahrensweisen dieses Mediums ein, verweisen auf Bezüge zu anderen Medien wie Kunst, Film und Fotografie und geben Lehrkräften konkrete Hinweise für den Einsatz des Romans und der Graphic Novel im schulischen Unterricht der Fächer Deutsch, Kunst und Geschichte. Mehr als 50 Arbeitsblätter mit Lösungsvorschlägen sowie ein Verlaufsplan für den Unterricht im Fach Deutsch bieten Lehrkräften ein umfangreiches Kompendium.

 

Die Unterrichtsmaterialien wurden von Anja Boklage M.A. und Olivia Pfeiffer M.A. unter Mitarbeit von Janett Janssens für das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum erarbeitet. Die Niedersächsische Sparkassenstiftung, die Stiftung der Sparkassen im Osnabrücker Land sowie die Sparkasse Melle haben das Projekt großzügig unterstützt.

 

»Mit diesen Unterrichtsmaterialien, zusammen mit der Wanderausstellung zur Graphic Novel und den Original-Graphiken von Peter Eickmeyer, liegt jetzt ein umfassendes, vielfältiges und sehr hilfreiches Medienpaket vor«, sagte der Leiter des Remarque-Friedenszentrums, Dr. Thomas Schneider. »Es stellt den schulischen Unterricht zu Im Westen nichts Neues auf eine sehr solide Grundlage und bietet vielfältige Angebote zur Vermittlung von Medienkompetenz an die Schüler*innen

 

Die Unterrichtsmaterialien sind ab sofort über das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum zum Selbstkostenpreis von € 20,– zu beziehen.

 

 

im Dezember 2018 erschienen:

 

https://s3-eu-central-1.amazonaws.com/nbz-ncc-vur/media/image/b9/e8/21/978-3-8471-0970-9_600x600.jpgRemarque und die Medien. Literatur, Musik, Film, Graphic Novel

Erich Maria Remarque Jahrbuch/Yearbook XXVIII (2018). Herausgegeben von Thomas F. Schneider. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2018, 364 Seiten, Abbildungen, EUR 25,–, im Abonnement EUR 20,–.

 

 

Erich Maria Remarque war als Autor in so unterschiedlichen Medien wie Literatur, Film und Comic tätig oder als Journalist, Herausgeber und Komponist aktiv. Er hatte ein vertieftes Verständnis für die komplexen Wechselwirkungen zwischen den Medien und richtete seine schriftstellerische Arbeit gezielt danach aus. Dementsprechend ist sein Werk heute in Film, Literatur, Musik und Graphic Novel weltweit präsent. Die Beiträge dieses Bandes beschäftigen sich aus unterschiedlichen internationalen Perspektiven mit Einzelbeispielen dieser Zusammenhänge, darunter Remarques Tätigkeit als Autor von Synchronfassungen, mit seiner ausgeklügelten Publikationsstrategie oder mit seiner Schallplattensammlung sowie der Rezeption seines Werkes in Film, Fernsehen oder den spanischen »Cromos«.

 

Mit Beiträgen von Klara Boeckh, Alice Cadeddu, Julia Eylers, Annika Göbel, Vanessa Henel, Claudia Junk, Pawel Meus, Olivia Pfeiffer, Georg Pichler und Stephan Schulte.

 

 

 

 

Im Dezember 2018 erschienen:

 

https://s3-eu-central-1.amazonaws.com/nbz-ncc-vur/media/image/7a/dd/7f/978-3-8471-0909-9_1280x1280@2x.jpgSchriften des Erich Maria Remarque-Archivs 34

Christian Ernst. Die Weiße Rose – eine deutsche Geschichte? Die öffentliche Erinnerung an den Widerstand in beziehungs-geschichtlicher Perspektive. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2018, 555 Seiten mit 8 Abbildungen, EUR 59,99.

 

 

Erinnerung kann Geschichte schreiben. Christian Ernst unternimmt erstmals eine Zusammenschau der öffentlichen Erinnerung an die Weiße Rose in beiden deutschen Staaten und ihrer Veränderung nach 1990. Die erinnerungskulturelle Stellung der Widerstandsgruppe basiert auf der breiten Rezeption in der Exilliteratur und Nachkriegspublizistik sowie auf vielfältigen Einbettungen in Diskurse der Bundesrepublik und der DDR. Nach 1990 setzen sich unter antitotalitären Prämissen Interpretationen ihrer politischen Bedeutung für eine nationale Erinnerungskultur durch. Dieser Band trägt nicht nur zu einer Beziehungsgeschichte der öffentlichen Erinnerung an den Nationalsozialismus bei, sondern auch zur Historisierung von ›Erinnerungskultur‹ als wissenschaftliches und politisches Konzept.

 

 

 

 

 

 

Im November 2018  erschienen:

 

https://s3-eu-central-1.amazonaws.com/nbz-ncc-vur/media/image/41/36/b5/978-3-8471-0950-1_600x600.jpgKrieg in Comic, Graphic Novel und Literatur

Krieg und Literatur/War and Literature Jahrbuch/Yearbook XXIV (2018). Herausgegeben von Claudia Junk und Thomas F. Schneider. Göttingen: Vandenhoeck &Ruprecht, 2018, 204 Seiten, EUR 45,–, im Abonnement EUR 40,–.

 

 

Kriege und ihre Folgen spielen in Comics und Graphic Novels seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts eine thematisch herausragende Rolle. Die Beiträge dieses Bandes widmen sich verschiedenen historischen Ereignissen. In ausgewählten Beispielen wird die Frage nach dem vermittelten Bild des Krieges betrachtet. In den Blick genommen werden sowohl Werke von Jacques Tardi und Joe Sacco, die kurze Phase der amerikanischen Antikriegscomics der frühen 1950er Jahre als auch aktuelle Auseinandersetzungen wie das Tagebuch 14/18 oder der Band Kriegszeiten. Darüber hinaus widmen sich Beiträge den Nachkriegstexten von Hermann Löns, Wolfgang Borchert und Hans-Werner Richter sowie der Darstellung des Koreakrieges in der koreanischen Literatur.

 

 

 

 

seit 8. November 2018:

 

Remarques letzte Romane in kommentierten Neuausgaben

 

 

Schatten im Paradies   Der Himmel kennt keine Günstlinge   

 

Im November 2018 erscheinen Remarques letzte Romane in kommentierten Neuausgaben im Verlag Kiepenheuer & Witsch. Der Roman Schatten im Paradies wurde 1971 aus dem Nachlass des Autors veröffentlicht und vom Verlag geradezu verstümmelt: Mehr als 20 Prozent des ursprünglichen Umfangs vielen politisch und ästhetisch motivierten Kürzungen zum Opfer. Die jetzt erscheinende Neuausgabe bietet nun erstmals, nahezu 50 Jahre nach der Erstveröffentlichung, Remarques Originalfassung. Der umfangreiche Anhang informiert über die Entstehungs- und Publikationsgeschichte dieses letzten Romans des großen Autors, der sich hier abschließend mit dem Exil in den 1940er Jahren, der Rolle der Kunst in der Zivilisation und letztlich mit den Grundzügen der menschlichen Existenz beschäftigt.

 

Der Roman Der Himmel kennt keine Günstlinge (zuerst 1959) ist endlich in einer zuverlässigen Studienausgabe verfügbar. Die Ausgabe enthält einen umfangreichen Anhang mit weitgehend unveröffentlichten Dokumenten, die die Entstehung und Rezeption des Romans erläutern sowie in Auszügen frühe Fassungen des Textes bieten. Das Nachwort informiert über den Entstehungsprozess des Textes im Kontext der Biografie Remarques und vor dem zeitgenössischen politischen Hintergrund.

 

Erich Maria Remarque. Schatten im Paradies (New York Intermezzo). Roman. In der Originalfassung mit Anhang und einem Nachwort herausgegeben von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2018 (KiWi 1634), 720 pp. EUR 14,–.

 

Erich Maria Remarque. Der Himmel kennt keine Günstlinge. Roman. In der Fassung der Erstausgabe mit Materialien und einem Nachwort herausgegeben von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2018 (KiWi 1633), 448 pp. EUR 12,–.

 

 

 

Das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum unterstützt die Initiative zur Rettung der Remarque-Villa »Casa Monte Tabor« in Porto Ronco/Tessin

 

 

Das Komitee der Erich Maria Remarque Gesellschaft schlägt in vertrauensvoller Abstimmung mit der Tessiner Arbeitsgruppe und der US-Initiative Los Angeles zukunftsorientierte Perspektiven für eine mögliche Nutzung vor:

Erhalt deutschen Kulturguts im Ausland; die Remarque-Villa als Literatur- und Kulturhaus (seit 1932 Exilheimat Remarques); als ein Ort für »Writers/Artists in Residence«, vorstellbar auch als ein Ort für das »Writers-in-Exile-Programm« des P.E.N Zentrums.

 

Lebendige Nutzung mit einer plakativen Ausstellung zu Remarques Werk, Verfilmungen, Leben, Antikriegskultur gestützt durch moderne digitale und interaktive Medien. Eine Vernetzung zu Archiven des Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrums Osnabrück sowie internationalem Nachlassmaterial ist geplant. Einbezogen werden sollen auch seine wichtigsten Lebensgefährtinnen Marlene Dietrich und Paulette Goddard.

 

Einbettung in bestehende touristische Konzepte im Tessin, wie zum Beispiel eine Bootsfahrt von Ascona zu den Brissago-Inseln und der am Westufer gegenüber liegenden Villa »Casa Monte Tabor«.

 

Nähere Informationen unter: www.remarque-villa.com.

 

 

 

 

Weiterhin im Angebot

 

Remarque-Führungen durch die Stadt Osnabrück

 

 

Die Besucher der Stadt Osnabrück beeindruckt zumeist auf Anhieb das gut erhaltene mittelalterliche Stadtbild und das wunderschöne Altstadtviertel. Überrascht stellen viele jedoch erst auf den zweiten Blick fest, dass sie mit Osnabrück auch die Heimatstadt eines der berühmtesten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts entdecken. Denn hier wurde am 22. Juni 1898 Erich Maria Remarque geboren, der mit seinem 1929 erschienenen Antikriegsroman Im Westen nichts Neues Weltberühmtheit erlangte. Auffallend in allen Werken Remarques ist, dass er immer wieder seiner Heimatstadt entliehene Straßen- und Gebäudenamen verwendet und der Autor sie häufig mit Gefühlen der Erinnerung, der Wehmut und des Verlustes verbindet. Auch wenn sich Osnabrücks Stadtbild wesentlich verändert hat, so sind trotz der umfangreichen Schäden, die die Bombenangriffe während des Zweiten Weltkriegs verursachten, zahlreiche Gebäude und Straßenzüge aus dem Osnabrück Remarques auch heute noch wiederzufinden.

 

Diese Spuren zu entdecken bietet Ihnen dieser Rundgang, für den Sie etwa eine bis maximal zwei Stunden (je nach Anzahl der aufgesuchten Plätze) einplanen sollten. Er beginnt und endet am Erich Maria Remarque-Friedenszentrum im historischen Stadtkern von Osnabrück. Unter sachkundiger Führung erfahren Sie nicht nur viel über die biographischen Stationen Remarques sondern auch, wie er dieser Orte in seinen Büchern, Briefen oder Tagebüchern gedachte, hören humorvolle und ernste Anekdoten aus seinem Leben und lernen sowohl die Stadt als auch den Autor einmal von einer ganz anderen Seite kennen.

 

Gruppengröße: bis 25 Personen (Schulklassen werden evtl. geteilt)
Dauer: 1-2 Stunden (nach Vereinbarung)
Kosten: 30 € je Stunde (Schulklassen 20 € je Stunde)
Ansprechpartner: Claudia Glunz, Erich Maria Remarque-Friedenszentrum
Tel.: 0541/969-2440, mail: cglunzho@uos.de.

 

Weitere thematische Osnabrück-Führungen unter http://www.osnabrueck-stadtfuehrungen.de.

Abbildung: Der Traumbudenkreis mit dem jungen Erich Maria Remarque traf sich in der Osnabrücker Liebigstraße.

 

 

 

Sachbericht 2003

Sachbericht 2004

Sachbericht 2005

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Sachbericht 2009

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Sachbericht 2017

Sachbericht 2018

 

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