Aktuelles

 

Wenn Sie aktuell über unser Programm informiert werden möchten, abonnieren Sie bitte unseren Newsletter.

 

 

ab 8. November 2018:

 

Remarques letzte Romane in kommentierten Neuausgaben

 

 

Schatten im Paradies   Der Himmel kennt keine Günstlinge   

 

Im November 2018 erscheinen Remarques letzte Romane in kommentierten Neuausgaben im Verlag Kiepenheuer & Witsch. Der Roman Schatten im Paradies wurde 1971 aus dem Nachlass des Autors veröffentlicht und vom Verlag geradezu verstümmelt: Mehr als 20 Prozent des ursprünglichen Umfangs vielen politisch und ästhetisch motivierten Kürzungen zum Opfer. Die jetzt erscheinende Neuausgabe bietet nun erstmals, nahezu 50 Jahre nach der Erstveröffentlichung, Remarques Originalfassung. Der umfangreiche Anhang informiert über die Entstehungs- und Publikationsgeschichte dieses letzten Romans des großen Autors, der sich hier abschließend mit dem Exil in den 1940er Jahren, der Rolle der Kunst in der Zivilisation und letztlich mit den Grundzügen der menschlichen Existenz beschäftigt.

 

Der Roman Der Himmel kennt keine Günstlinge (zuerst 1959) ist endlich in einer zuverlässigen Studienausgabe verfügbar. Die Ausgabe enthält einen umfangreichen Anhang mit weitgehend unveröffentlichten Dokumenten, die die Entstehung und Rezeption des Romans erläutern sowie in Auszügen frühe Fassungen des Textes bieten. Das Nachwort informiert über den Entstehungsprozess des Textes im Kontext der Biografie Remarques und vor dem zeitgenössischen politischen Hintergrund.

 

Erich Maria Remarque. Schatten im Paradies (New York Intermezzo). Roman. In der Originalfassung mit Anhang und einem Nachwort herausgegeben von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2018 (KiWi 1634), 720 pp. EUR 14,–.

 

Erich Maria Remarque. Der Himmel kennt keine Günstlinge. Roman. In der Fassung der Erstausgabe mit Materialien und einem Nachwort herausgegeben von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2018 (KiWi 1633), 448 pp. EUR 12,–.

 

 


 

seit 24. Oktober 2018:

 

Remarque in der Universität der Bundeswehr München

Ausstellung »1918 – 1928 – 2018: ›Im Westen nichts Neues‹ als Graphic Novel« in der Universitätsbibliothek

 

 

Der Künstler Peter Eickmeyer hat den Roman Im Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque als Graphic Novel umgesetzt. Er dokumentiert in großformatigen Arbeiten die Schrecken des Ersten Weltkrieges und die Zerstörung einer ganzen Generation in einem körperlich wie seelisch versehrenden ‚Maschinenkrieg‘. Präsentiert wird nicht nur eine Auswahl der verwendeten Grafiken, sondern es wird darüber hinaus Einblick in die Geschichte des Mediums und den Entstehungsprozess einer Graphic Novel gegeben.

 

Ergänzt wird die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Erich Maria Remarque-Friedenszentrum entstand, durch weitere literarische und künstlerische Bearbeitungen des Ersten Weltkriegs aus dem Bestand der Universitätsbibliothek. Das Spektrum reicht dabei von noch während des Krieges erschienenen Erlebnisberichten über Romane, Gedichte und Abbildungen von Werken der bildenden Kunst bis zu aktuellen wissenschaftlichen Publikationen zum Thema. Fundstücke von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges illustrieren zusätzlich das Gezeigte.

 

Die Ausstellung wurde am 24. Oktober 2018 in der Universitätsbibliothek der Universität der Bundeswehr, Neubiberg, durch den Leiter des Erich Maria-Remarque-Friedenszentrums, Dr. Thomas F. Schneider, eröffnet und ist dort bis 21. Dezember 2018 zu sehen. Die Ausstellung ist öffentlich zugänglich und kann während der Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

seit 10. Oktober 2018 bis 13. Januar 2019

 

Für eine Welt ohne Todesstrafe

Ausstellung von amnesty international im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum

 

 

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte Artikel 3: Jeder hat das Recht auf Leben und Freiheit. Dieser Artikel dient als Grundlage für die Arbeit gegen die Todesstrafe.

 

Amnesty International fordert seit über 40 Jahren ein Ende der Todesstrafe und unterstützt seit 1977 auf vielerlei Weise die diesbezüglichen weltweiten Bemühungen zur vollständigen Abschaffung der Todesstrafe, von der vor allem ärmere Menschen unverhältnismäßig oft betroffen sind. Amnesty International wendet sich in allen Fällen gegen die Todesstrafe, da sie das in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgeschriebene Recht auf Leben verletzt und die grausamste, unmenschlichste und erniedrigendste aller Strafen darstellt. 

 

Die Ausstellung informiert auf 25 Plakaten über die Geschichte der Todesstrafe und des Widerstands gegen diese Art der Bestrafung weltweit. Dabei werden individuelle Schicksale und strukturelle Gegebenheiten anschaulich vorgestellt.

 

 

 

 

Eine Veranstaltung des Erich Maria Remarque-Friedenszentrums in Kooperation mit der Regionalgruppe Osnabrück von Amnesty International Deutschland.

 

 

 


im August 2018 wiederentdeckt

 

»In Gegenwart meiner Feinde«

Unbekannter Essay von Erich Maria Remarque zu den Folgen des Ersten Weltkrieges

 

 

Ein bislang völlig unbekannter Text des weltberühmten Antikriegsschriftstellers Erich Maria Remarque ist jetzt, 48  Jahre nach seinem Tod, wiederentdeckt worden. Es handelt sich um einen tagespolitischen Essay, den Remarque im Jahr 1929 – kurz nach Erschienen seines weltbekannten Romans Im Westen nichts Neues – exklusiv für das amerikanisches Magazin McCall’s verfasst hat, und in dem er sich dezidiert pazifistisch zu den Folgen und Konsequenzen des Ersten Weltkrieges äußert. Der Text trägt den Titel In the Presence of Mine Enemies (In Gegenwart meiner Feinde) und erschien in der Dezember-Ausgabe 1929 des McCall’s Magazine, einer in New York publizierten Frauenzeitschrift, die sich mit einer Auflage von 1,5 Millionen Exemplaren unter anderem auf den Abdruck literarischer Werke berühmter zeitgenössischer Autoren und Autorinnen spezialisiert hatte.

 

Anlass für die Publikation war aller Wahrscheinlichkeit nach der 15. Jahrestag des Weihnachtsfriedens 1914: Kurz vor und nach dem 24.12.1914 wurde der Schusswechsel an Teilen der West- und Ostfront ohne Befugnis der Befehlsgewalt und auf Initiative der einfachen Soldaten eingestellt.

 

Remarque verweist auf diesen Weihnachtsfrieden und setzt ihn in Gegensatz zum militärischen Denken: »Ein Mann schloss seine Augen und sah in seinem Gegner bloß den Feind, niemals einen anderen Menschen. Nur den Feind in ihm zu sehen bedeutet, ihn aus der streng militärischen Perspektive zu sehen

 

Remarque ist der Meinung, dass dieses militärische Denken in der Geschichte keinen Beitrag zur Kultur geleistet habe und dass einzig die Aussöhnung und Verständigung zwischen den Völkern zukunftsfähig sei: »Vier Jahre Hass haben einzig den Wunsch geboren, einander zu verstehen. Vier Jahre Kampf haben in uns einzig den Gedanken an Frieden hinterlassen

 

Heute, 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges, wissen wir um die Besonderheit dieses Textes, denn diese nach außen getragene pazifistische Grundhaltung Remarques ist selten, da er eine Teilnahme an der öffentlichen politisch-ideologischen Diskussion weitgehend vermied. In the Presence of Mine Enemies ist nun ein eindeutiges Statement Erich Maria Remarques gegen den Krieg, der laut seiner Überzeugung weder in der Kultur noch in der Natur der Menschen liege.

 

Remarques Text erschien unter der Titelzeile Four Soldiers from four Countries zusammen mit drei weiteren Essays aus der Feder ehemaliger Soldaten und Überlebender des Ersten Weltkrieges: Henry Barbusse (französischer Sozialist und Pazifist, Autor des Antikriegs-Romans Le Feu), R. C. Sherriff (britischer Offizier und Autor des Theaterstückes Journey’s End) und Captain John W. Thomason, Jr. (US-amerikanischer Offizier des United States Marine Corps und Autor von Fix Bayonets!).

 

Der thematische Schwerpunkt der vier Texte liegt auf der Brüderlichkeit der Menschen im und nach dem Ersten Weltkrieg. Dies wurde visuell durch eine Illustration des damals bereits namenhaften Künstlers Frederic Rodrigo Gruger untermalt, der u.a. für die Erfolgsmagazine The Saturday Evening Post, Collier’s, Cosmopolitan und Harper’s Bazaar tätig war. Die Illustration zeigt Kain, der noch den Stein in der Hand hält, mit dem er nur wenige Augenblicke zuvor seinen im Hintergrund liegenden Bruder Abel erschlagen hat. Ergänzt wurde diese bildgewaltige Metapher durch das Bibelzitat »Am I my brother’s keeper? (Gen, IV, 9).«

 

Die Hintergründe der Zusammenarbeit zwischen dem McCall’s Magazine und Erich Maria Remarque können heute jedoch nicht mehr nachvollzogen werden; auch das deutsche Original des Essays ist nach bisherigem Forschungsstand nicht erhalten.

 

 

 

 


 

seit 9. Mai 2018:

 

Remarques Romane über den Nationalsozialismus in kommentierten Neuausgaben

 

 

Der Funke Leben   Zeit zu leben und Zeit zu sterben   Der schwarze Obelisk

 

Im Mai 2018 erschienen Remarques Romane über den Nationalsozialismus in kommentierten Neuausgaben im Verlag Kiepenheuer & Witsch. Die Romane Der Funke Leben (zuerst 1952), Zeit zu leben und Zeit zu sterben (zuerst 1954) und Der schwarze Obelisk (zuerst 1956) sind endlich wieder in einer zuverlässigen Studienausgabe verfügbar. Sie enthalten erstmals für den deutschen Sprachraum die Originalfassungen Remarques, befreit von den Eingriffen der deutschen Verlagszensur. Umfangreiche Anhänge mit weitgehend unveröffentlichten Dokumenten erläutern die Entstehung und Rezeption sowie in Auszügen frühe Fassungen der Texte. Die Nachworte informieren über den Entstehungsprozess der Texte im Kontext der Biografie Remarques und vor dem zeitgenössischen politischen Hintergrund.

 

Erich Maria Remarque. Der Funke Leben. Roman. In der Originalfassung mit Anhang und einem Nachwort herausgegeben von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2018 (KiWi 1587), 618 pp. EUR 12,–.

 

Erich Maria Remarque. Zeit zu leben und Zeit zu sterben. Roman. In der Originalfassung mit Anhang und einem Nachwort herausgegeben von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2018 (KiWi 1586), 586 pp. EUR 12,–.

 

Erich Maria Remarque. Der schwarze Obelisk. Geschichte einer verspäteten Jugend. Roman. In der Fassung der Erstausgabe mit Materialien und einem Nachwort herausgegeben von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2018 (KiWi 1585), 591 pp. EUR 12,–.

 

 


 

im März erschienen:

 

Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück 2017. Preisträgerin Aslı Erdoğan. Sonderpreisträger Pulse of Europe

Herausgegeben von der Stadt Osnabrück. Bramsche: Rasch Druckerei und Verlag, 2018, 94 Seiten, Abbildungen, EUR 5,– (ISBN 978-3-89946-271-5).

 

 

Seit 1991 verleiht die Stadt Osnabrück alle zwei Jahre den nach dem weltbekannten, in Osnabrück geborenen Schriftsteller Erich Maria Remarque benannten Friedenspreis. 2017 wurde die Auszeichnung zum vierzehnten Mal vergeben und zwar an die türkische Schriftstellerin und Journalistin Aslı Erdoğan, insbesondere für ihre Bericht über die Auswirkungen der politischen Verhältnisse in der Türkei auf die Menschen und ihren Alltag.

 

Darüber hinaus wurde der Verein »Pulse of Europe« mit dem Sonderpreis in Würdigung seines Eintretens für ein Europa ausgezeichnet, in dem Rechtstaatlichkeit, die Menschenwürde, freies Denken und Handeln, Respekt und Toleranz unangefochtene Grundlagen des Gemeinwesens sind.

 

Die Dokumentation enthält die Festansprachen, die Laudationes und Dankesreden sowie eine reichhaltige Auswahl an Fotos. Eine Dokumentation der kontroversen Berichterstattung zur Preisverleihung in den internationalen Medien rundet den Band ab.

 

 

 

 

 


 

im Januar erschienen:

 

http://www.v-r.de/cover/600b/1096102/9783847107675.jpgSchriften des Erich Maria Remarque-Archivs 33

Steffen Hendel. Den Krieg erzählen. Positionen und Poetiken der Darstellung des Jugoslawienkrieges in der deutschen Literatur. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2018, 348 Seiten, EUR 50,–.

 

 

Krieg und Militarismus nie wieder zuzulassen, war für beide Literaturen der Nachkriegszeit in Ost- wie Westdeutschland politmoralischer Konsens. Aber wie verfuhren die Schriftsteller und Intellektuellen damit, als nach der deutsch-deutschen Vereinigung Deutschland wieder aktiv an Kriegen teilnahm? Die Arbeit untersucht die Debatten unter deutschen Intellektuellen und Schriftstellern anlässlich des nach 1990 wieder zur Kriegsführung und -unterstützung bereiten Deutschlands. Sie verfolgt die Entstehung ihres neuen, kritischen wie politisch konstruktiven Standpunkts. Die Arbeit orientiert sich zeitlich an den Debatten über die Jugoslawienkriege. Zu den behandelten Autoren zählen u. a. Herta Müller, Hans Magnus Enzensberger, Peter Handke, Christian Kracht, Sibylle Berg, Thomas Meinecke und Juli Zeh.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

seit 9. November 2017:

 

Remarques Romane über das europäische Exil in kommentierten Neuausgaben

 

 

Liebe deinen Nächsten   Arc de Triomphe   Die Nacht von Lissabon

 

Im November 2017 erschienen Remarques Romane über das europäische Exil in kommentierten Neuausgaben im Verlag Kiepenheuer & Witsch. Die Romane Liebe Deinen Nächsten (zuerst 1939), Arc de Triomphe (zuerst 1945) und Die Nacht von Lissabon (zuerst 1961) sind endlich wieder in einer zuverlässigen Studienausgabe verfügbar. Sie enthalten nicht nur die Texte in der Fassung der Erstausgaben, sondern zum Teil umfangreiche Anhänge mit weitgehend unveröffentlichten Dokumenten zur Entstehung und Rezeption sowie frühe Fassungen der Texte in Auszügen. Die Nachworte informieren über den Entstehungsprozess der Texte im Kontext der Biografie Remarques und vor dem zeitgenössischen politischen Hintergrund.

 

Erich Maria Remarque. Liebe Deinen Nächsten. Roman. In der Fassung der Erstausgabe mit Anhang und einem Nachwort herausgegeben von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2017 (KiWi 1575), 560 pp. EUR 12,99

 

Erich Maria Remarque. Arc de Triomphe. Roman. In der Fassung der Erstausgabe mit Anhang und einem Nachwort herausgegeben von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2017 (KiWi 1576), 704 pp. EUR 12,99.

 

Erich Maria Remarque. Die Nacht von Lissabon. Roman. In der Fassung der Erstausgabe mit Materialien und einem Nachwort herausgegeben von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2017 (KiWi 1577), 400 pp. EUR 12,–.

 

 


 

im Sommer 2017 erschienen:

 

http://www.v-r.de/cover/600b/1096445/9783847007715.jpgMenschenbeben. Ursachen, Formen und Folgen von Flucht

Erich Maria Remarque Jahrbuch/Yearbook XXVII (2017). Herausgegeben von Carl-Heinrich Bösling, Ursula Führer, Claudia Junk und Thomas F. Schneider. Göttingen: Vandenhoeck &Ruprecht, 2017, 200 Seiten, 3 Abbildungen, EUR 25,–, im Abonnement EUR 20,–.

 

 

Mehr als 60 Millionen Menschen fliehen weltweit vor einer ökologisch bedingten Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen, vor den verheerenden Folgen der wirtschaftlichen Ausplünderung von Ressourcen, vor allem aber fliehen sie vor Unterdrückung, Verfolgung und Krieg. Auch Deutschland ist in ungeahntem Ausmaß von den Fluchtbewegungen betroffen. Die Beiträge dieses Bandes gehen auf eine interdisziplinäre Tagung im Jahr 2016 zurück und beschäftigen sich mit den historischen und aktuellen Ursachen, Formen sowie Folgen von Flucht.

Mit Beiträgen von Miriam Fassbender, Habib El Mallouki, Lioba Meyer, Reinhold Mokrosch, Jochen Oltmer, Antonio Umberto Riccò und Eckart Stratenschulte sowie Lena Dust, Marc Hieger und Roman Tschaikowskij.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

im Sommer 2017 erschienen:

 

http://www.v-r.de/cover/600b/1096413/9783847107729.jpgDie Revolte der heiligen Verdammten. Literarische Kriegsverarbeitung vom 19. Bis zum 21. Jahrhundert

Krieg und Literatur/War and Literature Jahrbuch/Yearbook XXIII (2017). Herausgegeben von Claudia Junk und Thomas F. Schneider. Göttingen: Vandenhoeck &Ruprecht, 2017, 196 Seiten, EUR 45,–, im Abonnement EUR 40,–.

 

 

Curzio Malapartes wenig bekannter Text »Die Revolte der heiligen Verdammten« von 1921/23 steht als ein Beispiel für die literarische Instrumentalisierung des Kriegserlebnisses, die im Fokus der Beiträge dieses Bandes steht. Neben Curzio Malapartes zunächst autobiographischem Bericht werden Texte von so unterschiedlichen Autoren wie Martin Niemöller, Romain Roland, Pat Barker, Uwe Timm oder den Angehörigen der Schweizer Armee behandelt, die in unterschiedlichen historischen und kulturellen Kontexten das historische Ereignis Krieg und den individuellen Kriegseinsatz für ihre jeweilige Gegenwart und für unterschiedliche Zielsetzungen fruchtbar zu machen suchten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Im März 2017 erschienen:

 

http://www.v-r.de/cover/600b/1087234/9783847106487.jpgSchriften des Erich Maria Remarque-Archivs 32

Wilfried Weinke. Ich werde vielleicht später einmal Einfluß zu gewinnen suchen … Der Schriftsteller und Journalist Heinz Liepman (1905–1966) – Eine biografische Rekonstruktion. Mit einem Vorwort von Matthias Wegner. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2017, 716 Seiten, 70 Abbildungen, EUR 60,–.

 

 

Schon vor 1933 hatte sich Heinz Liepman im literarischen Feld Deutschlands positioniert. Vor den Nationalsozialisten ins französische, englische und amerikanische Exil geflohen, kehrte er 1947 nach Deutschland zurück. Die von ihm und seiner Frau gegründete Literaturagentur existiert noch heute und zählt zu den renommiertesten ihrer Branche. Obwohl Heinz Liepman bis zu seinem Lebensende ein vielfach gedruckter und im Rundfunk tätiger Journalist war, geriet er nach seinem Tod in Vergessenheit. Dank langjähriger Recherchen, zahlreicher persönlicher Kontakte zu Angehörigen, Freunden und Kollegen Liepmans gelingt Wilfried Weinke eine detailreiche biografische Rekonstruktion zu dessen Leben und Werk. Die Fülle unveröffentlichter Briefe und Fotografien veranschaulichen die Nöte des Exils, aber auch den mühsamen Neuanfang in Nachkriegsdeutschland.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Sonderpreis seit 15. November 2016:

 

Thomas F. Schneider, Inge Jaehner (Hgg.). Remarques Impressionisten. Kunstsammeln und Kunsthandel im Exil. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 494 Seiten, ca. 250 Abbildungen, Sonderpreis EUR 9,90

 

 

Mit der Publikation Remarques Impressionisten wird erstmals ein bislang unbekanntes Kapitel aus dem Leben des Schriftstellers Erich Maria Remarque beleuchtet. Der Autor weltbekannter Romane wie Im Westen nichts Neues war nicht nur ein berühmter Schriftsteller, sondern ebenso ein passionierter Kunstsammler und Kunstexperte. In der beeindruckenden Sammlung Remarques befanden sich Gemälde führender französischer Künstler des 19. Jahrhunderts wie Paul Cézanne, Edgar Degas, Vincent Van Gogh, Pierre-Auguste Renoir und Honoré Daumier und viele andere.

Der Band dokumentiert die umfangreiche, heute in alle Welt zerstreute Sammlung des Schriftstellers. In Beiträgen namhafter Experten werden zentrale Fragen nach Kunst und Kunsthandel im Exil sowie deren Bedeutung im Fall Erich Maria Remarques behandelt. Damit leistet das Buch einen gewichtigen Beitrag zur Remarque-Forschung.

 

Die zweisprachige Publikation ist im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen erschienen. Auf der Verlagswebseite finden Sie ab Erscheinen eine Leseprobe.

 

Seit dem 15. November 2016 ist das Buch als Sonderausgabe zum vergünstigten Preis von 9,90 € (statt bisher Buchhandelsausgabe 69,99 €) im Felix-Nussbaum-Haus Osnabrück, im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum und in der Tourist Information Osnabrück/Osnabrücker Land erhältlich. Für Buchbestellungen wenden Sie sich bitte an Meike Schürmann, Telefon 0541.323-2560 oder museumsladen@osnabrueck.de.

 

 

Die Publikation ist ein Kooperationsprojekt des Felix-Nussbaum-Hauses/Stadt Osnabrück und des Erich Maria Remarque Friedenszentrums/Universität Osnabrück und wurde großzügig gefördert mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte.

 

 


 

 

seit Dezember 2015

 

Graphic Novel Im Westen nichts Neues – Originalgraphiken übergeben

Neue Wanderausstellung zur Graphic Novel verfügbar

 

 

Die Veröffentlichung von Peter Eickmeyers Graphik Novel Im Westen nichts Neues nach Erich Maria Remarques Roman im Jahr 2014 löste international eine äußerst positive Resonanz aus. Peter Eickmeyer hat zusammen mit Gaby von Borstel Remarques großen Antikriegsroman Im Westen nichts Neues kongenial in das Medium Graphic Novel übertragen und sich dabei zugleich konstruktiv mit dem Bildgedächtnis des Ersten Weltkrieges und des modernen Krieges allgemein auseinandergesetzt. So ist eine qualitativ hochwertige Graphikserie entstanden, die die Lektüre und Beschäftigung mit Remarques Roman um wesentliche Aspekte ergänzt und vertieft.

 

Die Originalgraphiken wurden nun von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, der Sparkasse Osnabrück und den Sparkassen im Osnabrücker Land angekauft. Am 17. Dezember wurden die Graphiken in Anwesenheit von Dr. Sabine Schormann (Niedersächsische Sparkassenstiftung), Johannes Hartig und Nancy Plassmann (Sparkasse Osnabrück) sowie Peter Eickmeyer, Gaby von Borstel und Lioba Meyer dem Remarque-Friedenszentrum als Dauerleihgabe übergeben.

 

Ab sofort können die 80 Graphiken für Ausstellungen im Original oder in zwei verschiedenen Reproduktionsvarianten entliehen werden. Noch bis Februar 2016 sind die Graphiken im Stadtarchiv Bielefeld zu sehen.

 

Darüber hinaus stellte das Remarque-Friedenszentrum die Begleitausstellung »Im Westen nichts Neues – Graphic Novel« zu den Graphiken vor. In seiner Graphic Novel Im Westen nichts Neues setzt Peter Eickmeyer die von Remarque beschriebenen Bilder graphisch um. Er zeigt die Gräben, die zerstörte Landschaft und die Toten. Dieser neue Zugang ermöglicht dem Leser neue Perspektiven auf den Klassiker, wie es beispielsweise auch andere Medien, der Film, das Hörspiel oder das Theater leisten. Die Graphic Novel verbindet dabei die verschiedenen Medien Literatur, Film, Kunst und Fotografie. Der Versuch besteht darin, die geschichtlichen Ereignisse greifbarer zu machen.

 

Auf 13 reich illustrierten Roll-ups geht die Ausstellung auf die Geschichte und Erzählweise des Mediums Graphic Novel ein und erläutert die Besonderheiten der Arbeiten von Peter Eickmeyer. Die Quellen des Künstlers werden ebenso erläutert wie die Verweise auf Werke anderer Künstler wie Pablo Picasso oder Otto Dix oder auf zeitgenössische Fotografien. QR-Codes bieten die Möglichkeit, sich vertiefend mit einzelnen Aspekten der Ausstellung zu beschäftigen.

 

Die Ausstellung eignet sich besonders als Ergänzung zu den Originalgraphiken von Peter Eickmeyer und zur Ausstellung zur Entstehung von Im Westen nichts Neues.

 

Blick in die Begleitausstellung

 

 


 

Seit Dezember 2015 überarbeitet:

 

 

http://www.remarque.uni-osnabrueck.de/ausgaben/deutsch-Dateien/image023.jpg

wpff9c9a0d_1b.jpg

http://www.remarque.uni-osnabrueck.de/ausgaben/chines.jpg

http://j.livelib.ru/boocover/1000207652/l/d036/Erih_Mariya_Remark__Tri_tovarischa.jpg

Libros de segunda mano: E.M. Remarque, sin novedad en el frente. Editorial TOR, Buenos Aires, 1944 - Foto 1 - 50574252

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51kee6CqOkL._SX331_BO1,204,203,200_.jpg

http://www.remarque.uni-osnabrueck.de/ausgaben/portugies-Dateien/image002.jpg

http://tristero.pl/environment/cache/images/0_0_productGfx_fd50e54175701dc301f5fa9fc45dd736.jpg

http://www.antikvarijat-mali-neboder.hr/covers/thumbs/26961.jpg

Remarque, Erich Maria. Oyfn Mayrev-Front Keyn Nayes. Warsaw, Farlag fun B. Kletzkin, 1929. Octavo, soiled and worn olive cloth spine, illustrated printed paper covered boards with small chips to the open front corners of the boards, frontispiece photo of the Remarque, 241 pp., duotone drawing of Remarque:

 

 

Katalog der Ausgaben und Übersetzungen der Werke Erich Maria Remarques

 

Seit Dezember präsentiert sich der Katalog der internationalen Ausgaben und Übersetzungen der Werke Erich Maria Remarques in komplett überabeiteter Form. Verzeichnet sind nunmehr über 5.500 bibliographisch nachgewiesene Ausgaben in 64 Sprachen, jeweils versehen – soweit ermittelbar – mit den Titelillustrationen oder Schutzumschlägen der jeweiligen Ausgaben. Der Katalog bietet so nicht nur einen einmaligen Nachweis der internationalen Druck- und Übersetzungsgeschichte der Schriften Remarques, sondern ermöglicht darüber hinaus auch einen Einblick in mehr als 90 Jahre Geschichte der Buchgestaltung in unterschiedlichen Kulturkreisen.

 

Die Arbeit am Katalog wird kontinuierlich fortgesetzt und durch neue Funde und Neuerscheinungen ergänzt. Für Korrekturen und ergänzende Hinweise sind wir jederzeit dankbar.

 

Zum Katalog der internationalen Ausgaben und Übersetzungen.

 

 

25181240

http://www.remarque.uni-osnabrueck.de/ausgaben/sprachen-Dateien/image119.jpg

개선문·서부전선 이상없다

http://www.remarque.uni-osnabrueck.de/ausgaben/uzbek-Dateien/image005.jpg

http://www.remarque.uni-osnabrueck.de/ausgaben/sprachen-Dateien/image043.jpg

wres-agapis.jpg

ราคาแนวรบด้านตะวันตก เหตุการณ์ไม่เปลี่ยนแปลง (ISBN:9786162200380)

http://www.remarque.uni-osnabrueck.de/ausgaben/japanisch-Dateien/image041.jpg

http://www.remarque.uni-osnabrueck.de/ausgaben/georgisch-Dateien/image042.jpg

 photo L1060815.jpg

 


 

Das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum unterstützt die Initiative zur Rettung der Remarque-Villa »Casa Monte Tabor« in Porto Ronco/Tessin

 

 

Das Komitee der Erich Maria Remarque Gesellschaft schlägt in vertrauensvoller Abstimmung mit der Tessiner Arbeitsgruppe und der US-Initiative Los Angeles zukunftsorientierte Perspektiven für eine mögliche Nutzung vor:

Erhalt deutschen Kulturguts im Ausland; die Remarque-Villa als Literatur- und Kulturhaus (seit 1932 Exilheimat Remarques); als ein Ort für »Writers/Artists in Residence«, vorstellbar auch als ein Ort für das »Writers-in-Exile-Programm« des P.E.N Zentrums.

 

Lebendige Nutzung mit einer plakativen Ausstellung zu Remarques Werk, Verfilmungen, Leben, Antikriegskultur gestützt durch moderne digitale und interaktive Medien. Eine Vernetzung zu Archiven des Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrums Osnabrück sowie internationalem Nachlassmaterial ist geplant. Einbezogen werden sollen auch seine wichtigsten Lebensgefährtinnen Marlene Dietrich und Paulette Goddard.

 

Einbettung in bestehende touristische Konzepte im Tessin, wie zum Beispiel eine Bootsfahrt von Ascona zu den Brissago-Inseln und der am Westufer gegenüber liegenden Villa »Casa Monte Tabor«.

 

Nähere Informationen unter: www.remarque-villa.com.

 

 


 

Weiterhin im Angebot

 

Remarque-Führungen durch die Stadt Osnabrück

 

 

Die Besucher der Stadt Osnabrück beeindruckt zumeist auf Anhieb das gut erhaltene mittelalterliche Stadtbild und das wunderschöne Altstadtviertel. Überrascht stellen viele jedoch erst auf den zweiten Blick fest, dass sie mit Osnabrück auch die Heimatstadt eines der berühmtesten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts entdecken. Denn hier wurde am 22. Juni 1898 Erich Maria Remarque geboren, der mit seinem 1929 erschienenen Antikriegsroman Im Westen nichts Neues Weltberühmtheit erlangte. Auffallend in allen Werken Remarques ist, dass er immer wieder seiner Heimatstadt entliehene Straßen- und Gebäudenamen verwendet und der Autor sie häufig mit Gefühlen der Erinnerung, der Wehmut und des Verlustes verbindet. Auch wenn sich Osnabrücks Stadtbild wesentlich verändert hat, so sind trotz der umfangreichen Schäden, die die Bombenangriffe während des Zweiten Weltkriegs verursachten, zahlreiche Gebäude und Straßenzüge aus dem Osnabrück Remarques auch heute noch wiederzufinden.

 

Diese Spuren zu entdecken bietet Ihnen dieser Rundgang, für den Sie etwa eine bis maximal zwei Stunden (je nach Anzahl der aufgesuchten Plätze) einplanen sollten. Er beginnt und endet am Erich Maria Remarque-Friedenszentrum im historischen Stadtkern von Osnabrück. Unter sachkundiger Führung erfahren Sie nicht nur viel über die biographischen Stationen Remarques sondern auch, wie er dieser Orte in seinen Büchern, Briefen oder Tagebüchern gedachte, hören humorvolle und ernste Anekdoten aus seinem Leben und lernen sowohl die Stadt als auch den Autor einmal von einer ganz anderen Seite kennen.

 

Gruppengröße: bis 25 Personen (Schulklassen werden evtl. geteilt)
Dauer: 1-2 Stunden (nach Vereinbarung)
Kosten: 30 € je Stunde (Schulklassen 20 € je Stunde)
Ansprechpartner: Claudia Glunz, Erich Maria Remarque-Friedenszentrum
Tel.: 0541/969-2440, mail: cglunzho@uos.de.

 

Weitere thematische Osnabrück-Führungen unter http://www.osnabrueck-stadtfuehrungen.de.

Abbildung: Der Traumbudenkreis mit dem jungen Erich Maria Remarque traf sich in der Osnabrücker Liebigstraße.

 

 


 

Weiterhin erhältlich:

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Exil-UnterrichtUnterrichtsmaterialien zu Erich Maria Remarque
Ulrike Franz: Erich Maria Remarques Exilliteratur. Unterrichtsmaterialien. Ca. 100 Seiten, EUR 7,–.

 

 

Unter dem Titel Erich Maria Remarques Exilliteratur sind jetzt Unterrichtsmaterialien zu Erich Maria Remarques Exil und den Exil-Romanen erschienen.

Die von Ulrike Franz zusammengestellten Materialien sind für den Unterricht in den Sekundarstufen I und II und an Berufsbildenden Schulen gedacht. In verschiedene Themenbereiche gegliedert bieten die Materialien, die auch als Folienvorlagen verwendet werden können, umfangreiche Informationen zum historischen und biographischen Hintergrund des Exils Erich Maria Remarques sowie zur Entstehung und Rezeption der Romane, die sich mit dem Exil beschäftigen: Liebe Deinen Nächsten (1939/41), Arc de Triomphe (1945), Die Nacht von Lissabon (1961/62) und Das gelobte Land/Schatten im Paradies (1971).

Einleitend stehen eine Kurzbiographie sowie Materialien zur Ausbürgerung Remarques aus dem Deutschen Reich. Den Schwerpunkt der Materialien zu dem Roman Liebe Deinen Nächsten bilden Rezensionen aus der Zeit der Veröffentlichung sowie Analysen hinsichtlich Struktur, Handlungsorten und Aufbau.

Es folgen Unterlagen zu Arc de Triomphe, wobei der Beleg der Verarbeitung der Beziehung zu Marlene Dietrich in den 30er Jahren und ihre Bedeutung für das Buch sowie Artikel zur wohl bekanntesten Hollywoodadaption nach Im Westen nichts Neues Arch of Triumph – die Materialien abrunden.

Die Rezensionen zu Die Nacht von Lissabon machen deutlich, dass der Roman in Deutschland gefeiert und nicht wegen mangelnden Interesses am Nachkriegsdeutschland abgestraft wurde. Um das Verhältnis Remarques zu den Deutschen geht es noch einmal in dem Interview mit Heinz Liepman.

Aus den zahlreichen Rezensionen zu Schatten im Paradies geht hervor, dass der Roman posthum und angeblich vollkommen unbearbeitet veröffentlicht wurde, was nicht den Tatsachen entsprach: Remarque hatte den Roman zu Lebzeiten nicht beendet.

Der Materialienband schließt mit zwei Aufsätzen: die sich mit dem »physischen und psychischen Existenzkampf« in Remarques Werken und mit Remarques Exilzeit anhand seiner Tagebücher auseinander setzen.

Die umfangreichen Materialien sind ab sofort im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum Osnabrück, Markt 6, zum Selbstkostenpreis von € 7,– erhältlich.

 

 


 

In 4. Auflage erschienen:

 

Unterrichtsmaterialien zu Erich Maria Remarque
Ulrike Franz: Erich Maria Remarques Im Westen nichts Neues. Unterrichtsmaterialien. Ca. 75 Seiten, EUR 5,–.

 

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: IWNN-Unterricht-titelUnter dem Titel Erich Maria Remarques Im Westen nichts Neues sind jetzt Unterrichtsmaterialien zu Erich Maria Remarques bekanntestem Roman erschienen.

Die von Ulrike Franz zusammengestellten Materialien sind für den Unterricht in den Sekundarstufen I und II und an Berufsbildenden Schulen gedacht. In verschiedene Themenbereiche gegliedert bieten die Materialien, die auch als Folienvorlagen verwendet werden können, umfangreiche Informationen zum historischen und biographischen Hintergrund von Im Westen nichts Neues sowie zur Entstehung und Rezeption des Textes.

Erste Materialien bieten einen Überblick zum Ersten Weltkrieg und stellen Zusammenhänge zu Remarques Zeit an der Front her. Es geht außerdem um Tatsachenberichte, die den Erlebnissen der fiktiven Figur Paul Bäumer und seiner Kameraden einen realen Hintergrund verleihen.

Eine Biographie Remarques soll untermauern, dass der Autor seine Kriegserlebnisse im Text verarbeitet hat und Hintergrundinformationen zur Entstehung von Im Westen nichts Neues liefern.

Zu Struktur und Inhalt des Romans finden sich Tafelbilder, die bei der Vorbereitung des Unterrichts nützlich sein sollen.

Der Vorabdruck in der Vossischen Zeitung 1928 und die anschließende Werbekampagne des Ullstein-Verlages zur Buchausgabe von Im Westen nichts Neues sollen einen Eindruck von der Tragweite des Textes vermitteln, der – wie die weiteren Materialien zeigen – eine Debatte auslöste, die die Weimarer Republik in ihren Grundfesten erschütterte. So kommen Romanbefürworter und -gegner zu Wort, die aus den verschiedensten politischen Lagern stammen.

Remarque selbst ist ebenfalls mit einer Stellungnahme vertreten, nämlich mit der Frage, ob seine Bücher eine »Tendenz« besitzen.

Zur Rezeption des Textes zählt auch die Verfilmung von Lewis Milestone aus dem Jahr 1930, die eine ebenso große politische Debatte auslöste und zum Verbot des Films im Dezember 1930, später jedoch zur teilweisen Wiederzulassung des Films führte.

Der Band schließt schließlich mit einem weiteren Zeugnis der Rezeption und einem Highlight der Osnabrücker Kulturszene ab, der Uraufführung der Oper Im Westen nichts Neues von Nancy Van de Vate in Remarques Geburtsstadt im Jahre 2003.

Die umfangreichen Materialien sind ab sofort im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum Osnabrück, Markt 6, zum Selbstkostenpreis von € 5,– erhältlich.

 

 


 

Sachbericht 2003

Sachbericht 2004

Sachbericht 2005

Sachbericht 2006

Sachbericht 2007

Sachbericht 2008

Sachbericht 2009

Sachbericht 2010

Sachbericht 2011

Sachbericht 2012

Sachbericht 2013

Sachbericht 2014

Sachbericht 2015

Sachbericht 2016

Sachbericht 2017

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: \\Raidsys\webpage\remarque.jpg  zur Startseite