Aktuelles

 

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Ab 16. Februar bis 7. Mai 2017

 

»Liebe Deinen Nächsten«

Auf Rettungsfahrt im Mittelmeer an Bord der »Aquarius«

Ausstellung zur Graphic Novel von Gaby von Borstel und Peter Eickmeyer
im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum

 

Peter Eickmeyer und Gaby von Borstel waren im Sommer 2016 für drei Wochen an Bord des Rettungsschiffes »Aquarius« im Mittelmeer. Das Schiff der Organisation SOS Mediterranee ist bereits seit über einem Jahr im Einsatz und war bis heute an der Rettung von Tausenden von Flüchtlingen auf der lebensgefährlichen zentralen Mittelmeerroute beteiligt. Kennengelernt haben Peter Eickmeyer und Gaby von Borstel die Organisation SOS Mediterranee beim Vortrag des Gründers Klaus Vogel in Osnabrück im Oktober 2015. Daraus entstand die Idee, dieses Projekt mit künstlerischen Mitteln zu unterstützen. Die Erlebnisse ihrer Mitfahrt auf der »Aquarius« werden die beiden in eine Graphic Novel umsetzen. Der Titel des Buches Liebe Deinen Nächsten ist – neben dem Bibelzitat als Aufforderung an das christlich orientierte Europa, seine Asylpolitik menschlich zu gestalten – ein Bezug auf den gleichnamigen Roman von Erich Maria Remarque. In diesem Roman beschreibt er das Schicksal einiger Flüchtlinge aus Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus, die, im Exil in die Illegalität getrieben, in keinem anderen europäischen Land willkommen sind.

 

Für Peter Eickmeyer und Gaby von Borstel ist dieser Bezug auch eine konsequente Weiterführung. War doch schon ihr erstes gemeinsames Buch eine Adaption von Remarques Im Westen nichts Neues als Graphic Novel im Jahr 2014. Das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum zeigt nun vor Veröffentlichung des Buches umfassend die Zeichnungen und Illustrationen von Peter Eickmeyer, die die graphische Grundlage des Buches bilden.

 

Zur Ausstellungseröffnung am 16. Februar, 19:30 Uhr, im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum spricht Bürgermeisterin Birgit Strangmann, Gaby von Borstel und Peter Eickmeyer führen in die Ausstellungein.

 

Abbildung: »Einbruch der Wirklichkeit«

© 2016 Peter Eickmeyer.

 

 


 

Ab 24. November 2016 bis 5. Februar 2017

 

Zwischen Harz und Heide. Todesmärsche und Räumungstransporte im April 1945

Eine Ausstellung der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora und der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten
im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum

 

Anfang April 1945, als sich von Westen her die US-Armee näherte, räumte die SS das KZ Mittelbau-Dora im Harz. In aller Hast verlud sie 40.000 Häftlinge in Viehwaggons oder trieb sie zu Fuß Richtung Norden. Etwa die Hälfte der Transporte endete im KZ Bergen-Belsen. Tausende Häftlinge, die ihre Befreiung schon vor Augen hatten, wurden während der Todesmärsche ermordet. Nach dem Krieg bemühten sich die Alliierten, die während der Todesmärsche begangenen Verbrechen aufzuklären. Die meisten Deutschen hingegen lehnten eine Auseinandersetzung mit dem Thema ab.

 

Die Ausstellung »Zwischen Harz und Heide. Todesmärsche und Räumungstransporte im April 1945« verdeutlicht das Ausmaß der Gewalt während der Todesmärsche und sie zeigt, dass die Verbrechen in aller Öffentlichkeit begangen wurden. Zudem thematisiert sie das »Kasernenlager« in Bergen-Hohne, das im April 1945 zur Unterbringung der Häftlinge aus Mittelbau-Dora als Nebenlager des KZ Bergen-Belsen genutzt wurde. Später befand sich hier das größte jüdische DP-Camp Deutschlands.

 

Die Ausstellung stellt die Ereignisse während der Lagerräumungen multiperspektivisch dar. Ein besonderes Gewicht haben dabei Tagebücher, Erinnerungsberichte und Zeichnungen ehemaliger Häftlinge, die annährend deutlich machen, wie dicht die Hoffnung auf die nahe Befreiung und die unmittelbare Lebensbedrohung während der Räumungstransporte beieinander lagen. Zugleich zeigt die Ausstellung das breite Ausmaß der Mittäter- und Komplizenschaft in der deutschen Bevölkerung – und die mangelnde Bereitschaft vieler Deutscher nach dem Krieg, sich der Verantwortung für die vor Ort begangenen Verbrechen zu stellen.

 

Fotograf: Donald Bradlor, National Archives, College Park, MD

 

 

 


 

Sonderpreis ab 15. November 2016:

 

Thomas F. Schneider, Inge Jaehner (Hgg.). Remarques Impressionisten. Kunstsammeln und Kunsthandel im Exil. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 494 Seiten, ca. 250 Abbildungen, Sonderpreis EUR 9,90

 

Mit der Publikation Remarques Impressionisten wird erstmals ein bislang unbekanntes Kapitel aus dem Leben des Schriftstellers Erich Maria Remarque beleuchtet. Der Autor weltbekannter Romane wie Im Westen nichts Neues war nicht nur ein berühmter Schriftsteller, sondern ebenso ein passionierter Kunstsammler und Kunstexperte. In der beeindruckenden Sammlung Remarques befanden sich Gemälde führender französischer Künstler des 19. Jahrhunderts wie Paul Cézanne, Edgar Degas, Vincent Van Gogh, Pierre-Auguste Renoir und Honoré Daumier und viele andere.

Der Band dokumentiert die umfangreiche, heute in alle Welt zerstreute Sammlung des Schriftstellers. In Beiträgen namhafter Experten werden zentrale Fragen nach Kunst und Kunsthandel im Exil sowie deren Bedeutung im Fall Erich Maria Remarques behandelt. Damit leistet das Buch einen gewichtigen Beitrag zur Remarque-Forschung.

 

Die zweisprachige Publikation ist im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen erschienen. Auf der Verlagswebseite finden Sie ab Erscheinen eine Leseprobe.

 

Seit dem 15. November 2016 ist das Buch als Sonderausgabe zum vergünstigten Preis von 9,90 € (statt bisher Buchhandelsausgabe 69,99 €) im Felix-Nussbaum-Haus Osnabrück, im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum und in der Tourist Information Osnabrück/Osnabrücker Land erhältlich. Für Buchbestellungen wenden Sie sich bitte an Meike Schürmann, Telefon 0541.323-2560 oder museumsladen@osnabrueck.de.

 

 

Die Publikation ist ein Kooperationsprojekt des Felix-Nussbaum-Hauses/Stadt Osnabrück und des Erich Maria Remarque Friedenszentrums/Universität Osnabrück und wurde großzügig gefördert mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte.

 

 


 

 

2016 erschienen:

 

Auszeiten vom TötenAuszeiten vom Töten. Remarques Im Westen nichts Neues, Der Weg zurück und die Verfilmung Arch of Triumph

Erich Maria Remarque Jahrbuch/Yearbook XXVI (2016). Herausgegeben von Thomas F. Schneider. Göttingen: Vandenhoeck &Ruprecht, 2016, 191 Seiten, 172 Abbildungen, EUR 25,–, im Abonnement EUR 20,–.

 

Die Beiträge widmen sich aus internationaler Perspektive zentralen Texten im Werk von Erich Maria Remarque und ihrer Rezeption: Neben Analysen der Motive und Erzählstruktur von Remarques Werk stehen zentrale Berichte über die Rezeption und Übersetzungsgeschichte in Katalonien und Russland im Fokus. Außerdem wird erstmals Lewis Milestones Verfilmung des Romans »Arc de Triomphe« aus dem Jahr 1948 untersucht. Weiter geht es um die Jugendbücher von Michael Morpurgo zum Ersten Weltkrieg. Ein umfangreicher Rückblick auf die internationalen Erstausgaben und Neuübersetzungen der Werke Remarques rundet den Band ab.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

2016 erschienen:

 

http://www.v-r.de/cover/600b/1086974/9783847106319.jpgExil im Krieg 1939–1945

Krieg und Literatur/War and Literature Jahrbuch/Yearbook XXII (2016). Herausgegeben von Inge Hanse Schaberg, Hiltrud Häntzschel, Claudia Glunz und Thomas F. Schneider. Göttingen: Vandenhoeck &Ruprecht, 2016, 224 Seiten, 16 Abbildungen, EUR 45,–, im Abonnement EUR 40,–.

 

Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs setzte für die aus dem nationalsozialistischen Machtbereich Geflüchteten eine neue Phase der Bedrohung ein. In den Ländern, die ihnen bislang Schutz gewährt hatten, wurden sie nun zu »feindlichen Ausländern«. Die Beiträge diskutieren unterschiedliche Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten für einen Neuanfang in der gewaltsam veränderten Lebenssituation. Sie zeigen zahlreiche Versuche Exilierter, mit publizistischen, künstlerischen und wissenschaftlichen Mitteln über die faschistische Politik und die NS-Verbrechen aufzuklären, auf Seiten der Alliierten zu kämpfen und sich an den Diskursen um die Neuordnung einer zukünftigen Welt zu beteiligen. Zudem plädieren sie – auch aus aktuellem Anlass – für einen Perspektivenwechsel: Flüchtlinge dürfen nicht als hilflose Opfer stigmatisiert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

2016 erschienen:

 

Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück 2016. Preisträger Adonis (Ali Ahmad Said Esber)

Herausgegeben von der Stadt Osnabrück. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht unipress 2016, 83 Seiten, Abbildungen, EUR 5,– (ISBN 978-3-8471-0602-9).

 

Seit 1991 verleiht die Stadt Osnabrück alle zwei Jahre den nach dem weltbekannten, in Osnabrück geborenen Schriftsteller Erich Maria Remarque benannten Friedenspreis. 2016 wurde die Auszeichnung zum dreizehnten Mal vergeben und zwar an den syrisch-libanesischen Lyriker und Essayisten Adonis (Al Ahmad Said Esber), um sein Eintreten für die Trennung von Religion und Staat, für die Gleichberechtigung der Frauen in der arabischen Welt sowie für eine aufgeklärte arabische Gesellschaft zu ehren. Adonis gilt als der bedeutendste arabische Dichter der Gegenwart und erregt auch durch seine Essays immer wieder Aufsehen – nicht nur in der arabischen Welt.

 

Die Dokumentation enthält die Festansprachen, die von Daniel Gerlach gehaltene Laudation, Adonis‘ Dankesrede sowie eine reichhaltige Auswahl an Fotos. Eine Dokumentation der kontroversen Berichterstattung zur Preisverleihung in den internationalen Medien rundet den Band ab.

 

 

 

 

 


 

Seit 17. Dezember 2015

 

Graphic Novel Im Westen nichts Neues – Originalgraphiken übergeben

Neue Ausstellung zur Graphic Novel ab sofort verfügbar

 

Die Veröffentlichung von Peter Eickmeyers Graphik Novel Im Westen nichts Neues nach Erich Maria Remarques Roman im Jahr 2014 löste international eine äußerst positive Resonanz aus. Peter Eickmeyer hat zusammen mit Gaby von Borstel Remarques großen Antikriegsroman Im Westen nichts Neues kongenial in das Medium Graphic Novel übertragen und sich dabei zugleich konstruktiv mit dem Bildgedächtnis des Ersten Weltkrieges und des modernen Krieges allgemein auseinandergesetzt. So ist eine qualitativ hochwertige Graphikserie entstanden, die die Lektüre und Beschäftigung mit Remarques Roman um wesentliche Aspekte ergänzt und vertieft.

 

Die Originalgraphiken wurden nun von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, der Sparkasse Osnabrück und den Sparkassen im Osnabrücker Land angekauft. Am 17. Dezember wurden die Graphiken in Anwesenheit von Dr. Sabine Schormann (Niedersächsische Sparkassenstiftung), Johannes Hartig und Nancy Plassmann (Sparkasse Osnabrück) sowie Peter Eickmeyer, Gaby von Borstel und Lioba Meyer dem Remarque-Friedenszentrum als Dauerleihgabe übergeben.

 

Ab sofort können die 80 Graphiken für Ausstellungen im Original oder in zwei verschiedenen Reproduktionsvarianten entliehen werden. Noch bis Februar 2016 sind die Graphiken im Stadtarchiv Bielefeld zu sehen.

 

Darüber hinaus stellte das Remarque-Friedenszentrum die Begleitausstellung »Im Westen nichts Neues – Graphic Novel« zu den Graphiken vor. In seiner Graphic Novel Im Westen nichts Neues setzt Peter Eickmeyer die von Remarque beschriebenen Bilder graphisch um. Er zeigt die Gräben, die zerstörte Landschaft und die Toten. Dieser neue Zugang ermöglicht dem Leser neue Perspektiven auf den Klassiker, wie es beispielsweise auch andere Medien, der Film, das Hörspiel oder das Theater leisten. Die Graphic Novel verbindet dabei die verschiedenen Medien Literatur, Film, Kunst und Fotografie. Der Versuch besteht darin, die geschichtlichen Ereignisse greifbarer zu machen.

 

Auf 13 reich illustrierten Roll-ups geht die Ausstellung auf die Geschichte und Erzählweise des Mediums Graphic Novel ein und erläutert die Besonderheiten der Arbeiten von Peter Eickmeyer. Die Quellen des Künstlers werden ebenso erläutert wie die Verweise auf Werke anderer Künstler wie Pablo Picasso oder Otto Dix oder auf zeitgenössische Fotografien. QR-Codes bieten die Möglichkeit, sich vertiefend mit einzelnen Aspekten der Ausstellung zu beschäftigen.

 

Die Ausstellung eignet sich besonders als Ergänzung zu den Originalgraphiken von Peter Eickmeyer und zur Ausstellung zur Entstehung von Im Westen nichts Neues.

 

Blick in die Begleitausstellung

 

 


 

Seit Dezember 2015 überarbeitet:

 

 

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Libros de segunda mano: E.M. Remarque, sin novedad en el frente. Editorial TOR, Buenos Aires, 1944 - Foto 1 - 50574252

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Remarque, Erich Maria. Oyfn Mayrev-Front Keyn Nayes. Warsaw, Farlag fun B. Kletzkin, 1929. Octavo, soiled and worn olive cloth spine, illustrated printed paper covered boards with small chips to the open front corners of the boards, frontispiece photo of the Remarque, 241 pp., duotone drawing of Remarque:

 

 

Katalog der Ausgaben und Übersetzungen der Werke Erich Maria Remarques

 

Seit Dezember präsentiert sich der Katalog der internationalen Ausgaben und Übersetzungen der Werke Erich Maria Remarques in komplett überabeiteter Form. Verzeichnet sind nunmehr über 5.500 bibliographisch nachgewiesene Ausgaben in 64 Sprachen, jeweils versehen – soweit ermittelbar – mit den Titelillustrationen oder Schutzumschlägen der jeweiligen Ausgaben. Der Katalog bietet so nicht nur einen einmaligen Nachweis der internationalen Druck- und Übersetzungsgeschichte der Schriften Remarques, sondern ermöglicht darüber hinaus auch einen Einblick in mehr als 90 Jahre Geschichte der Buchgestaltung in unterschiedlichen Kulturkreisen.

 

Die Arbeit am Katalog wird kontinuierlich fortgesetzt und durch neue Funde und Neuerscheinungen ergänzt. Für Korrekturen und ergänzende Hinweise sind wir jederzeit dankbar.

 

Zum Katalog der internationalen Ausgaben und Übersetzungen.

 

 

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개선문·서부전선 이상없다

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ราคาแนวรบด้านตะวันตก เหตุการณ์ไม่เปลี่ยนแปลง (ISBN:9786162200380)

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http://www.v-r.de/cover/600b/1038237/978-3-8471-0467-4.jpg2015 erschienen:

 

Schriften des Erich Maria Remarque-Archivs Band 31

Heidi Grünewald, Anna Montané Forasté, Thomas F. Schneider (Hgg.). Retornos/Rückkehr. La Primera Guerra Mundial en el contexto hispano-alemán/Der Erste Weltkrieg im deutsch-spanischen Kontext. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2015, 270 Seiten, EUR 49,99.

 

Die Autoren reflektieren nicht nur die Komplexität eines interkulturellen Austausches über jenen historischen Moment, mit dem die Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts ihren Anfang nahm. Sie vermitteln auch die Heterogenität der individuellen Annäherungen an ein Thema, das die spanische Germanistik über die Perspektive der eigenen Widerspiegelungen des Großen Krieges hinaus bewegt. Mit der Rezeption der wichtigsten Kriegsromane, aber auch mit der Kriegsverarbeitung im Theater, mit Frauenliteratur im Krieg sowie mit anderen vom Einschnitt des Krieges geprägten ästhetischen, literarischen und kulturellen Diskursen der Entfremdung liegt eine wichtige Form der Auseinandersetzung vor. Die Beiträge beleuchten die Nachwirkung dieses ersten totalen Massenkrieges von der Nach- und Zwischenkriegszeit bis heute.

 

The volume is made up of a series of articles, which look at how the First World War was perceived and represented from aesthetic-literary, sociocultural and political aspects. Together with an updated reading of icons of anti-war pacifist speeches (Remarque, Renn, Glaeser, etc.) and key figures of Modernism (Döblin, Hofmansthal, Tucholsky, S. Zweig, Horváth or Jünger), the volume also agrees with some of the female voices, who responded to their war experiences, through literary creation (A. Thomas, E. Ury), or through journalism, as is the case of Sofía Casanova. A number of articles give special attention to the impact the Great War had on the so-called neutral countries, such as Spain and Switzerland, and to the indirect construction, through opinions on the “outside” content, of their own political speeches. A different approach is seen in the articles, which analyze the effect the conflict had on the biographies of key figures in European culture (e.g. Lou-Andreas von Salomé, A. Schnitzler)  and on interpersonal relationships, based on intellectual affinity, friendship (K. Vossler and B. Croce) or, without excluding the former, based on their translation (S. Zweig and A. Cahn). A separate block is made up of articles, focusing on the ambivalent “war aesthetic” of the early Avant-guard movement and those proposed theories, trying to distance themselves from expressionism (C. Einstein) or going for a material aesthetic (S. Kracauer) capable of imagining the catastrophe, which had occurred. Last but not least, there are the articles that analyze how the Great War is represented in modern novels (A. Capus, C. W. Bauer) or even in video games.

 

 

 


 

http://www.v-r.de/cover/600b/1038175/978-3-8471-0455-1.jpg2015 erschienen:

 

Schriften des Erich Maria Remarque-Archivs Band 30

Christan Meierhofer, Jens Wörner (Hg.). Materialschlachten. Der Erste Weltkrieg und seine Darstellungsressourcen in Literatur, Publizistik und populären Medien 1899–1929. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2015, 504 Seiten, 33 Abbildungen, EUR 69,99.

 

Populäre Formate und Medien, die den Ersten Weltkrieg als Ereignis vor- und nachbereiten, sind bislang wenig erforscht. Dabei ist die öffentliche Dimension des Krieges in der Moderne von großer Bedeutung, weil sich hier politische, mediengeschichtliche und ästhetische Faktoren gegenseitig durchdringen. Die Aufsätze aus der Literatur- und Wissensgeschichte, der historischen Presseforschung sowie der Medien- und Filmwissenschaft streben eine Balance von diskursbeobachtenden Beiträgen und materialerschließenden Fallstudien an. Der Band erschließt so in interdisziplinären Perspektiven den Krieg als populäres Phänomen, stellt eine Verbindung zu den Techniken der Wissenschaftspopularisierung im 19. Jahrhundert her und macht auf die Langfristigkeit von Darstellungsformen aufmerksam.

 

In First World War research, studies on popular genres and media involved in foreshadowing and framing the war as an event are comparatively rare. At the same time, the significance of a war’s public sphere increases in modernity since political activities, media-historical preconditions and art become more and more interrelated. The volume perceives the war as a popular phenomenon and contains interdisciplinary contributions. It draws connections to modes of representation in 19th century popular science and calls attention to the consistency of aesthetic form over time. It includes articles from various disciplines: literary studies, the history of science, press research, media and film studies. Four different parts allow for overall perspectives on discourses and genre as well as for case studies closer to the material.

 

 

 


 

2015 erschienen:

 

http://www.v-r.de/cover/600b/1038396/978-3-8471-0488-9.jpgMänner.Frauen.Krieg. Krieg und Frieden – eine Frage des Geschlechts?

Erich Maria Remarque Jahrbuch/Yearbook XXV (2015). Herausgegeben von Carl-Heinrich Bösling, Ursula Führer, Claudia Glunz und Thomas F. Schneider. Göttingen: Vandenhoeck &Ruprecht, 2015, 140 Seiten, Abbildungen, EUR 17,99, im Abonnement EUR 15,–.

 

Welche Rolle spielten und spielen Frauen in Kriegen? Sind Frauen die besseren Friedensstifterinnen? Wie steht es um die wachsende Bedeutung von Frauen in modernen Armeen? Die Beiträge des Bandes nähern sich aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven, wie Geschichte, Pädagogik, Politik, Kunst und Literatur, dem Wandel der Geschlechterrollen in Kriegszeiten im Laufe der Geschichte und der Diskussion der Genderfrage in der Friedenspädagogik.

Mit Beiträgen von Thorsten Heese, Nataly Jung-Hwa Han, Lioba Meyer, Jana Mikota, Hamideh Mohagheghi, Reinhold Mokrosch, Joachim Paech, Joshua D. Pilzer, Christoph Rass, Hiltrud Schäfer und Tsukasa Yajima.

 

What role did and do women play in wars? Are women better peacemakers? How do matters stand with the growing significance of women in modern armies? The contributions to this volume take different approaches – from the disciplines of history, education, politics, art and literature – to the change of gender roles in times of war over the course of history and to the gender issue in peace education.

Contributors: Thorsten Heese, Nataly Jung-Hwa Han, Lioba Meyer, Jana Mikota, Hamideh Mohagheghi, Reinhold Mokrosch, Joachim Paech, Joshua D. Pilzer, Christoph Rass, Hiltrud Schäfer und Tsukasa Yajima.

 

 

 

 

 

 


 

28. April 2015

 

Erich Maria Remarque zur Flüchtlingsthematik

In einem neu entdeckten Text äußert sich der Autor von Im Westen nichts Neues zum Schicksal der Nachkriegsflüchtlinge in den USA

 

Stellungnahmen von Erich Maria Remarque zu aktuellen politischen Themen sind äußerst selten und finden sich meist nur in Interviews. In einem neu entdeckten Text aus dem Jahr 1947 äußert sich Erich Maria Remarque nun dezidiert zum Schicksal der Flüchtlinge nach Ende des Zweiten Weltkrieges und ihrer Eingliederungsbemühungen in den USA.

 

Hintergrund des Beitrages mit dem Titel »Neue Pilgerväter erhalten Hoffnung in Amerika«, der im »Hartford Courant«, einer der seinerzeit führenden Tageszeitungen in den USA, am 27. November 1947 erschien, ist die Einreise Tausender europäischer sogenannter »displaced persons« in die USA nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges.

 

Remarque skizziert in seinem Beitrag zu Beginn die Schrecken und Schicksale, die die Flüchtlinge in den NS-Konzentrationslagern erleiden mussten, und betont die durch diese Erfahrungen entstandenen Traumatisierungen. Und Remarque fragt: »Denn wer kann ohne Vergessen leben? Aber wer kann alles vergessen Das grundsätzliche Bedürfnis der Flüchtlinge sei jedoch, ein neues Leben zu beginnen und sich eine neue Existenz aufzubauen. Dies sei, so Remarque, »das Verlangen, als ein Mensch zu überleben, der wieder arbeiten und in Würde leben kann

 

Remarque würdigt die Bemühungen der USA, die Flüchtlinge in die Gesellschaft zu integrieren, betont jedoch, dass es im Wesentlichen die Flüchtlinge selbst seien, ihr Engagement und ihr Willen, die es ermöglichen würden, eine Wiedereingliederung in die zivile Gesellschaft zu erreichen. Trotz aller erlittenen Leiden seien die Flüchtlinge »nicht besiegt. Sie waren es nie. Die Gejagten und Verfolgten haben sich stets hartnäckig geweigert zu sterben«.

 

Remarque zieht eine historische Linie von den Christenverfolgungen in der Antike bis in die Gegenwart des Endes der 1940er Jahre, und er reagiert damit offensichtlich auf eine nur geringe Bereitschaft der US-Bevölkerung, sich mit dem Schicksal der europäischen Flüchtlinge auseinanderzusetzen und sie in den USA aufzunehmen. Remarques Text ist ein vehementes Statement für ein Verständnis für die Flüchtlinge und ein Plädoyer dafür, die kulturelle Vielfalt und die Erfahrungen, die die Flüchtlinge mitbringen, als Bereicherung zu verstehen, und Remarque bezeichnet sie daher als »neue Pilgerväter«.

 

Und der Autor verweist, da es offensichtlich notwendig ist, darauf, dass es sich bei den Flüchtlingen um Individuen, um gewöhnliche Menschen handelt: Denn zum Ende fragt er rhetorisch: »Und was bietet der Flüchtling Amerika? Seine einfache Menschlichkeit. Seine Fähigkeit zu fühlen, zu leiden, zu hoffen, zu arbeiten, nach etwas zu streben. Er ist aus jenem gewöhnlichen Lehm, der die Zivilisation aus Würmern und Dschungel erschaffen hat. Das ist genug.«

 

Remarques Text, der bislang völlig unbekannt war, dokumentiert die konsequente humanistische Position des Autors. Der Text ist in seinem Bezug auf eine tagespolitische Fragestellung jedoch eine Sensation im Rahmen von Remarques schriftstellerischem Werk. Mehr noch: Remarques 1947 formulierte Position ist angesichts der aktuellen Flüchtlingsthematik aktueller denn je.

 

Am 27. Juni 2015 erschien der Text unter dem Titel »Prozession von Blut und Tränen« im SPIEGEL; online unter https://magazin.spiegel.de/digital/index_SP.html#SP/2015/27/135692233

 

 


 

2014 neu erschienen:

 

Der Weg zurück   Drei Kameraden   Der Feind   Im Westen nichts Neues

 

Erich Maria Remarque. Der Feind. Sämtliche Erzählungen zum Ersten Weltkrieg. Herausgegeben und einem Nachwort versehen von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2014 (KiWi 1364), 127 pp. EUR 4,99.

 

Erich Maria Remarque. Der Weg zurück. In der Fassung der Erstausgabe mit Anhang und einem Nachwort herausgegeben von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2014 (KiWi 1365), 415 pp. EUR 8,99

 

Erich Maria Remarque. Drei Kameraden. Roman. In der Fassung der deutschsprachigen Erstausgabe mit Anhang und einem Nachwort herausgegeben von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2014 (KiWi 1366), 590 pp. EUR 8,99.

 

Erich Maria Remarque. Im Westen nichts Neues. In der Fassung der Erstausgabe mit Materialien und einem Nachwort herausgegeben von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2014 (KiWi 1367), 464 pp. EUR 8,99.

 

Erich Maria Remarque. Im Westen nichts Neues. In der Fassung der Erstausgabe mit Anhang und einem Nachwort herausgegeben von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2014 (KiWi 1368). 325 Seiten. EUR 6,99.

 

Aus Anlass des 100. Jahrestages des Beginns des Ersten Weltkrieges erscheinen alle Texte Remarques, die sich mit diesem Krieg auseinandersetzen in kommentierten Neuausgaben. Sie enthalten nicht nur die Texte in der Fassung der Erstausgaben, sondern zum Teil umfangreiche Anhänge mit weitgehend unveröffentlichten Dokumenten zur Entstehung und Rezeption sowie frühe Fassungen der Texte in Auszügen. Die Nachworte informieren über den Entstehungsprozess der Texte im Kontext der Biografie Remarques und vor dem zeitgenössischen politischen Hintergrund.

 

 

 


 

seit November 2012:

 

Remarques Schreibtisch in Osnabrück

Der original Schreibtisch des Schriftstellers Erich Maria Remarque ist dauerhaft im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum Osnabrück zu sehen

 

 

Seit Anfang November ist der Schreibtisch Erich Maria Remarques in der Dauerausstellung zu Leben und Werk des Schriftstellers im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum Osnabrück als besonderer Höhepunkt der hier präsentierten Originalexponate zu sehen.

 

Zahlreiche Photographien der 1950er und 1960er Jahre zeigen Erich Maria Remarque vor seinem voluminösen (Maße 300 x 115 x 115 cm), mit Manuskripten, Korrespondenz und anderen Papieren überladenen Schreibtisch, der somit zum Sinnbild für seine Tätigkeit als Schriftsteller wurde.

Remarque erwarb den Schreibtisch aus venezianischer Produktion des 18. Jahrhunderts mit zugehörigem Stuhl Ende 1954/Anfang 1955 in Florenz bei dem renommierten Antiquitätenhändler und Restaurateur Aldo Natali und ließ die Stücke im April 1955 in sein Haus in Porto Ronco/Tessin transportieren. An dem Schreibtisch entstanden in der Folge so bedeutende und bekannte Werke wie die Romane Der schwarze Obelisk und Die Nacht von Lissabon oder das Schauspiel Die letzte Station sowie unzählige Briefe.

 

Darüber hinaus sind Schreibtisch und Stuhl herausragende Beispiele für Remarques Sammlung wertvoller Möbel, die – als Teil der bedeutenden Kunstsammlung Remarques – überwiegend aus venezianischen Rokoko-Möbeln bestand. Die Sammlung ist heute in alle Welt verstreut.

 

Nach Remarques Tod 1970 verblieben Schreibtisch und Stuhl dagegen zunächst in der Casa Monte Tabor in Porto Ronco, ehe sie nach dem Tod von Remarques Witwe Paulette Goddard 1991 in den Besitz der New York University übergingen. In der Fales Library der NYU waren die Möbelstücke danach über zwanzig Jahre in einem »Showroom« nur einem ausgewählten Publikum zugänglich.

 

Durch eine großzügige Schenkung der New York University sind Schreibtisch und Stuhl jetzt nach Europa zurückgekehrt. Die dauerhafte Präsentation in Osnabrück wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung der Köster GmbH.

 

 


 

 

Das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum unterstützt die Initiative zur Rettung der Remarque-Villa »Casa Monte Tabor« in Porto Ronco/Tessin

 

Das Komitee der Erich Maria Remarque Gesellschaft schlägt in vertrauensvoller Abstimmung mit der Tessiner Arbeitsgruppe und der US-Initiative Los Angeles zukunftsorientierte Perspektiven für eine mögliche Nutzung vor:

Erhalt deutschen Kulturguts im Ausland; die Remarque-Villa als Literatur- und Kulturhaus (seit 1932 Exilheimat Remarques); als ein Ort für »Writers/Artists in Residence«, vorstellbar auch als ein Ort für das »Writers-in-Exile-Programm« des P.E.N Zentrums.

 

Lebendige Nutzung mit einer plakativen Ausstellung zu Remarques Werk, Verfilmungen, Leben, Antikriegskultur gestützt durch moderne digitale und interaktive Medien. Eine Vernetzung zu Archiven des Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrums Osnabrück sowie internationalem Nachlassmaterial ist geplant. Einbezogen werden sollen auch seine wichtigsten Lebensgefährtinnen Marlene Dietrich und Paulette Goddard.

 

Einbettung in bestehende touristische Konzepte im Tessin, wie zum Beispiel eine Bootsfahrt von Ascona zu den Brissago-Inseln und der am Westufer gegenüber liegenden Villa »Casa Monte Tabor«.

 

Nähere Informationen unter: www.remarque-villa.com.

 

 


 

Weiterhin im Angebot

 

Remarque-Führungen durch die Stadt Osnabrück

 

Die Besucher der Stadt Osnabrück beeindruckt zumeist auf Anhieb das gut erhaltene mittelalterliche Stadtbild und das wunderschöne Altstadtviertel. Überrascht stellen viele jedoch erst auf den zweiten Blick fest, dass sie mit Osnabrück auch die Heimatstadt eines der berühmtesten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts entdecken. Denn hier wurde am 22. Juni 1898 Erich Maria Remarque geboren, der mit seinem 1929 erschienenen Antikriegsroman Im Westen nichts Neues Weltberühmtheit erlangte. Auffallend in allen Werken Remarques ist, dass er immer wieder seiner Heimatstadt entliehene Straßen- und Gebäudenamen verwendet und der Autor sie häufig mit Gefühlen der Erinnerung, der Wehmut und des Verlustes verbindet. Auch wenn sich Osnabrücks Stadtbild wesentlich verändert hat, so sind trotz der umfangreichen Schäden, die die Bombenangriffe während des Zweiten Weltkriegs verursachten, zahlreiche Gebäude und Straßenzüge aus dem Osnabrück Remarques auch heute noch wiederzufinden.

 

Diese Spuren zu entdecken bietet Ihnen dieser Rundgang, für den Sie etwa eine bis maximal zwei Stunden (je nach Anzahl der aufgesuchten Plätze) einplanen sollten. Er beginnt und endet am Erich Maria Remarque-Friedenszentrum im historischen Stadtkern von Osnabrück. Unter sachkundiger Führung erfahren Sie nicht nur viel über die biographischen Stationen Remarques sondern auch, wie er dieser Orte in seinen Büchern, Briefen oder Tagebüchern gedachte, hören humorvolle und ernste Anekdoten aus seinem Leben und lernen sowohl die Stadt als auch den Autor einmal von einer ganz anderen Seite kennen.

 

Gruppengröße: bis 25 Personen (Schulklassen werden evtl. geteilt)
Dauer: 1-2 Stunden (nach Vereinbarung)
Kosten: 30 € je Stunde (Schulklassen 20 € je Stunde)
Ansprechpartner: Claudia Glunz, Erich Maria Remarque-Friedenszentrum
Tel.: 0541/969-2440, mail: cglunzho@uos.de.

 

Weitere thematische Osnabrück-Führungen unter http://www.osnabrueck-stadtfuehrungen.de.

Abbildung: Der Traumbudenkreis mit dem jungen Erich Maria Remarque traf sich in der Osnabrücker Liebigstraße.

 

 


 

Weiterhin erhältlich:

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Exil-UnterrichtUnterrichtsmaterialien zu Erich Maria Remarque
Ulrike Franz: Erich Maria Remarques Exilliteratur. Unterrichtsmaterialien. Ca. 100 Seiten, EUR 7,–.

 

Unter dem Titel Erich Maria Remarques Exilliteratur sind jetzt Unterrichtsmaterialien zu Erich Maria Remarques Exil und den Exil-Romanen erschienen.

Die von Ulrike Franz zusammengestellten Materialien sind für den Unterricht in den Sekundarstufen I und II und an Berufsbildenden Schulen gedacht. In verschiedene Themenbereiche gegliedert bieten die Materialien, die auch als Folienvorlagen verwendet werden können, umfangreiche Informationen zum historischen und biographischen Hintergrund des Exils Erich Maria Remarques sowie zur Entstehung und Rezeption der Romane, die sich mit dem Exil beschäftigen: Liebe Deinen Nächsten (1939/41), Arc de Triomphe (1945), Die Nacht von Lissabon (1961/62) und Das gelobte Land/Schatten im Paradies (1971).

Einleitend stehen eine Kurzbiographie sowie Materialien zur Ausbürgerung Remarques aus dem Deutschen Reich. Den Schwerpunkt der Materialien zu dem Roman Liebe Deinen Nächsten bilden Rezensionen aus der Zeit der Veröffentlichung sowie Analysen hinsichtlich Struktur, Handlungsorten und Aufbau.

Es folgen Unterlagen zu Arc de Triomphe, wobei der Beleg der Verarbeitung der Beziehung zu Marlene Dietrich in den 30er Jahren und ihre Bedeutung für das Buch sowie Artikel zur wohl bekanntesten Hollywoodadaption nach Im Westen nichts Neues Arch of Triumph – die Materialien abrunden.

Die Rezensionen zu Die Nacht von Lissabon machen deutlich, dass der Roman in Deutschland gefeiert und nicht wegen mangelnden Interesses am Nachkriegsdeutschland abgestraft wurde. Um das Verhältnis Remarques zu den Deutschen geht es noch einmal in dem Interview mit Heinz Liepman.

Aus den zahlreichen Rezensionen zu Schatten im Paradies geht hervor, dass der Roman posthum und angeblich vollkommen unbearbeitet veröffentlicht wurde, was nicht den Tatsachen entsprach: Remarque hatte den Roman zu Lebzeiten nicht beendet.

Der Materialienband schließt mit zwei Aufsätzen: die sich mit dem »physischen und psychischen Existenzkampf« in Remarques Werken und mit Remarques Exilzeit anhand seiner Tagebücher auseinander setzen.

Die umfangreichen Materialien sind ab sofort im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum Osnabrück, Markt 6, zum Selbstkostenpreis von € 7,– erhältlich.

 

 


 

In 4. Auflage erschienen:

 

Unterrichtsmaterialien zu Erich Maria Remarque
Ulrike Franz: Erich Maria Remarques Im Westen nichts Neues. Unterrichtsmaterialien. Ca. 75 Seiten, EUR 5,–.

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: IWNN-Unterricht-titelUnter dem Titel Erich Maria Remarques Im Westen nichts Neues sind jetzt Unterrichtsmaterialien zu Erich Maria Remarques bekanntestem Roman erschienen.

Die von Ulrike Franz zusammengestellten Materialien sind für den Unterricht in den Sekundarstufen I und II und an Berufsbildenden Schulen gedacht. In verschiedene Themenbereiche gegliedert bieten die Materialien, die auch als Folienvorlagen verwendet werden können, umfangreiche Informationen zum historischen und biographischen Hintergrund von Im Westen nichts Neues sowie zur Entstehung und Rezeption des Textes.

Erste Materialien bieten einen Überblick zum Ersten Weltkrieg und stellen Zusammenhänge zu Remarques Zeit an der Front her. Es geht außerdem um Tatsachenberichte, die den Erlebnissen der fiktiven Figur Paul Bäumer und seiner Kameraden einen realen Hintergrund verleihen.

Eine Biographie Remarques soll untermauern, dass der Autor seine Kriegserlebnisse im Text verarbeitet hat und Hintergrundinformationen zur Entstehung von Im Westen nichts Neues liefern.

Zu Struktur und Inhalt des Romans finden sich Tafelbilder, die bei der Vorbereitung des Unterrichts nützlich sein sollen.

Der Vorabdruck in der Vossischen Zeitung 1928 und die anschließende Werbekampagne des Ullstein-Verlages zur Buchausgabe von Im Westen nichts Neues sollen einen Eindruck von der Tragweite des Textes vermitteln, der – wie die weiteren Materialien zeigen – eine Debatte auslöste, die die Weimarer Republik in ihren Grundfesten erschütterte. So kommen Romanbefürworter und -gegner zu Wort, die aus den verschiedensten politischen Lagern stammen.

Remarque selbst ist ebenfalls mit einer Stellungnahme vertreten, nämlich mit der Frage, ob seine Bücher eine »Tendenz« besitzen.

Zur Rezeption des Textes zählt auch die Verfilmung von Lewis Milestone aus dem Jahr 1930, die eine ebenso große politische Debatte auslöste und zum Verbot des Films im Dezember 1930, später jedoch zur teilweisen Wiederzulassung des Films führte.

Der Band schließt schließlich mit einem weiteren Zeugnis der Rezeption und einem Highlight der Osnabrücker Kulturszene ab, der Uraufführung der Oper Im Westen nichts Neues von Nancy Van de Vate in Remarques Geburtsstadt im Jahre 2003.

Die umfangreichen Materialien sind ab sofort im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum Osnabrück, Markt 6, zum Selbstkostenpreis von € 5,– erhältlich.

 

 


 

Sachbericht 2003

Sachbericht 2004

Sachbericht 2005

Sachbericht 2006

Sachbericht 2007

Sachbericht 2008

Sachbericht 2009

Sachbericht 2010

Sachbericht 2011

Sachbericht 2012

Sachbericht 2013

Sachbericht 2014

Sachbericht 2015

 

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