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Bildergebnis für issmer alparslanMittwoch, 13. September 2017, 19 Uhr

 

Volker Issmer stellt sein neues Buch Alparslan vor
Volker Issmer. Alparslan. Eine politische Utopie. Vorwort von Thomas F. Schneider, Nachbetrachtung durch Reinhold Mokrosch. Osnabrück: Geest-Verlag 2017, 261 S., EUR 12,– (ISBN 978-3-86685-641-7)

 

Der Historiker und Autor Volker Issmer stellt am Mittwoch, 13. September (19 Uhr) im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Markt 6, seinen neuen Roman Alparslan – Eine politische Utopie vor. Im Mittelpunkt des fiktiven Geschehens steht Cem-Dieter, ein Schüler türkisch-deutscher Herkunft, der trotz der Zurückhaltung seines Geschichtslehrers eine Ausstellung über die Schlacht bei Gallipoli und die sie tragende »deutsch-türkische Waffenbrüderschaft« plant.

 

Der Schüler, der später den Kampfnamen »Alparslan« annimmt, hat ein Geschichtsverständnis, nach dem seit über hundert Jahren Deutschland die Führung in Europa zukommt. Dass die Führungsrolle von den Deutschen selbst wegen des von ihnen verinnerlichten Schuldkomplexes, für das Menschheitsverbrechen Holocaust verantwortlich zu sein, mehrheitlich abgelehnt wird, möchte er ändern. Die Flüchtlingskrise und ihre Folgen sowie das Aufkommen nationalistischer und autoritärer Strömungen bringen schließlich Alparslan und seine Anhänger in den Besitz der Macht.

 

Weitgehend hilflos schaut sein früherer Lehrer der Entwicklung zu, der er sich auch dadurch zu entziehen sucht, dass er seinen Wohnsitz in einem anderen Land nimmt, ohne wirklich von dem Geschehen in der Heimat Abstand gewinnen zu können. In der Rückschau – die Erzählergegenwart ist etwa um 2027 - versucht er sich Rechenschaft zu geben, ob er Mitverantwortung trägt und inwieweit er den Lauf der Dinge, die auf einen dramatischen Höhepunkt hin zusteuern, hätte beeinflussen und abwenden können.

 

Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, an der Abendkasse.

 

 


 

Ab 10. August bis 8. Oktober 2017

 

Uwe Appold

14/18. Bilder zur Schlacht um Verdun

Ausstellung im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum

 

Operation »Gericht« nannte die deutsche Heeresführung die Schlacht um Verdun, die am 21. Februar 1916 mit einem Artilleriebeschuss von 1.200 Geschützen auf die Frontlinie begann. Als der Kampf am 18. Dezember 1916 endete, waren nach Schätzungen von Historikern den Kämpfen etwa 700.000 französische und deutsche Männer zum Opfer gefallen: tot, vermisst, verwundet. Die Hölle von Verdun gilt seitdem als Synonym für den Ersten Weltkrieg. Siegern und Besiegten bleibt die Erinnerung, die immer wieder neu interpretiert wird und in den beiden Völkern durch die Asymmetrie von Aggression und Verteidigung zu unterschiedlichen Gedenkkulturen geführt hat.

 

In fünf Schritten, aus großer Höhe bis unter die Erde, nähert sich Uwe Appold dem nicht darstellbaren Leiden der Männer, das auf den Moment der Verschüttung eines einzelnen Mannes konzentriert ist. Die Bilder zeigen die Landschaft als Gedächtnis des Krieges. Die Spuren des Zivilisationsbruchs sind heute ständige Mahnung für uns alle.

 

»Was bleibt von Verdun nach 100 Jahren an Erinnerung? Abschreckung? Verklärung? Wohl kaum. Eher Erschrecken darüber, dass Europa nach 1918 nicht Willens oder unfähig war, aus der Folge von Zivilisationsbrüchen gemeinsam Lehren zu ziehen«, schreibt Uwe Appold einleitend zu seinem Zyklus, der fünf großformatige Bilder umfasst.

 

Zur Eröffnung am Donnerstag, den 10. August 2017, um 1930 Uhr, im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum sprechen Bürgermeister Burkhard Jasper und Dr. Thomas F. Schneider (Remarque-Friedenszentrum)

 

Abbildung: »1917. Das Dorf Fleury«

Acrylfarbe, Erde aus dem ehemaligen Dorf Fleury, Stacheldraht vom Fort de Douaumont, Stahl, Dachpfanne und Gestein vom Dorf Fleury, Draht, Holz, Textilien auf Leinwand.

© 2017 Uwe Appold.

 

 

 

Rahmenprogramm

(in Zusammenarbeit mit Evangelisch-lutherische St. Marienkirchengemeinde am Markt zu Osnabrück)

 

Freitag, 15. September 2017, 1900 Uhr, St. Marien

Uwe Appold liest aus dem Roman von Arnold Zweig: Erziehung vor Verdun.

Begleitet von einer Trommelperformance.

 

 


 

soeben erschienen:

 

http://www.v-r.de/cover/600b/1096445/9783847007715.jpgMenschenbeben. Ursachen, Formen und Folgen von Flucht

Erich Maria Remarque Jahrbuch/Yearbook XXVII (2017). Herausgegeben von Carl-Heinrich Bösling, Ursula Führer, Claudia Junk und Thomas F. Schneider. Göttingen: Vandenhoeck &Ruprecht, 2017, 200 Seiten, 3 Abbildungen, EUR 25,–, im Abonnement EUR 20,–.

 

Mehr als 60 Millionen Menschen fliehen weltweit vor einer ökologisch bedingten Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen, vor den verheerenden Folgen der wirtschaftlichen Ausplünderung von Ressourcen, vor allem aber fliehen sie vor Unterdrückung, Verfolgung und Krieg. Auch Deutschland ist in ungeahntem Ausmaß von den Fluchtbewegungen betroffen. Die Beiträge dieses Bandes gehen auf eine interdisziplinäre Tagung im Jahr 2016 zurück und beschäftigen sich mit den historischen und aktuellen Ursachen, Formen sowie Folgen von Flucht.

Mit Beiträgen von Miriam Fassbender, Habib El Mallouki, Lioba Meyer, Reinhold Mokrosch, Jochen Oltmer, Antonio Umberto Riccò und Eckart Stratenschulte sowie Lena Dust, Marc Hieger und Roman Tschaikowskij.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

soeben erschienen:

 

http://www.v-r.de/cover/600b/1096413/9783847107729.jpgDie Revolte der heiligen Verdammten. Literarische Kriegsverarbeitung vom 19. Bis zum 21. Jahrhundert

Krieg und Literatur/War and Literature Jahrbuch/Yearbook XXIII (2017). Herausgegeben von Claudia Junk und Thomas F. Schneider. Göttingen: Vandenhoeck &Ruprecht, 2017, 196 Seiten, EUR 45,–, im Abonnement EUR 40,–.

 

Curzio Malapartes wenig bekannter Text »Die Revolte der heiligen Verdammten« von 1921/23 steht als ein Beispiel für die literarische Instrumentalisierung des Kriegserlebnisses, die im Fokus der Beiträge dieses Bandes steht. Neben Curzio Malapartes zunächst autobiographischem Bericht werden Texte von so unterschiedlichen Autoren wie Martin Niemöller, Romain Roland, Pat Barker, Uwe Timm oder den Angehörigen der Schweizer Armee behandelt, die in unterschiedlichen historischen und kulturellen Kontexten das historische Ereignis Krieg und den individuellen Kriegseinsatz für ihre jeweilige Gegenwart und für unterschiedliche Zielsetzungen fruchtbar zu machen suchten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Ab November 2017:

 

Remarques Romane über das europäische Exil in kommentierten Neuausgaben

 

 

Liebe deinen Nächsten   Arc de Triomphe   Die Nacht von Lissabon

 

Im November 2017 erscheinen Remarques Romane über das europäische Exil in kommentierten Neuausgaben im Verlag Kiepenheuer & Witsch. Die Romane Liebe Deinen Nächsten (zuerst 1939), Arc de Triomphe (zuerst 1945) und Die Nacht von Lissabon (zuerst 1961) werden endlich wieder in einer zuverlässigen Studienausgabe verfügbar sein. Sie enthalten nicht nur die Texte in der Fassung der Erstausgaben, sondern zum Teil umfangreiche Anhänge mit weitgehend unveröffentlichten Dokumenten zur Entstehung und Rezeption sowie frühe Fassungen der Texte in Auszügen. Die Nachworte informieren über den Entstehungsprozess der Texte im Kontext der Biografie Remarques und vor dem zeitgenössischen politischen Hintergrund.

 

Erich Maria Remarque. Liebe Deinen Nächsten. Roman. In der Fassung der Erstausgabe mit Anhang und einem Nachwort herausgegeben von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2017 (KiWi 1575), 560 pp. EUR 12,99

 

Erich Maria Remarque. Arc de Triomphe. Roman. In der Fassung der Erstausgabe mit Anhang und einem Nachwort herausgegeben von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2017 (KiWi 1576), 704 pp. EUR 12,99.

 

Erich Maria Remarque. Die Nacht von Lissabon. Roman. In der Fassung der Erstausgabe mit Materialien und einem Nachwort herausgegeben von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2017 (KiWi 1577), 400 pp. EUR 12,–.

 

 


 

Im März erschienen:

 

http://www.v-r.de/cover/600b/1087234/9783847106487.jpgSchriften des Erich Maria Remarque-Archivs 32

Wilfried Weinke. Ich werde vielleicht später einmal Einfluß zu gewinnen suchen … Der Schriftsteller und Journalist Heinz Liepman (1905–1966) – Eine biografische Rekonstruktion. Mit einem Vorwort von Matthias Wegner. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2017, 716 Seiten, 70 Abbildungen, EUR 60,–.

 

Schon vor 1933 hatte sich Heinz Liepman im literarischen Feld Deutschlands positioniert. Vor den Nationalsozialisten ins französische, englische und amerikanische Exil geflohen, kehrte er 1947 nach Deutschland zurück. Die von ihm und seiner Frau gegründete Literaturagentur existiert noch heute und zählt zu den renommiertesten ihrer Branche. Obwohl Heinz Liepman bis zu seinem Lebensende ein vielfach gedruckter und im Rundfunk tätiger Journalist war, geriet er nach seinem Tod in Vergessenheit. Dank langjähriger Recherchen, zahlreicher persönlicher Kontakte zu Angehörigen, Freunden und Kollegen Liepmans gelingt Wilfried Weinke eine detailreiche biografische Rekonstruktion zu dessen Leben und Werk. Die Fülle unveröffentlichter Briefe und Fotografien veranschaulichen die Nöte des Exils, aber auch den mühsamen Neuanfang in Nachkriegsdeutschland.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Sonderpreis ab 15. November 2016:

 

Thomas F. Schneider, Inge Jaehner (Hgg.). Remarques Impressionisten. Kunstsammeln und Kunsthandel im Exil. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 494 Seiten, ca. 250 Abbildungen, Sonderpreis EUR 9,90

 

Mit der Publikation Remarques Impressionisten wird erstmals ein bislang unbekanntes Kapitel aus dem Leben des Schriftstellers Erich Maria Remarque beleuchtet. Der Autor weltbekannter Romane wie Im Westen nichts Neues war nicht nur ein berühmter Schriftsteller, sondern ebenso ein passionierter Kunstsammler und Kunstexperte. In der beeindruckenden Sammlung Remarques befanden sich Gemälde führender französischer Künstler des 19. Jahrhunderts wie Paul Cézanne, Edgar Degas, Vincent Van Gogh, Pierre-Auguste Renoir und Honoré Daumier und viele andere.

Der Band dokumentiert die umfangreiche, heute in alle Welt zerstreute Sammlung des Schriftstellers. In Beiträgen namhafter Experten werden zentrale Fragen nach Kunst und Kunsthandel im Exil sowie deren Bedeutung im Fall Erich Maria Remarques behandelt. Damit leistet das Buch einen gewichtigen Beitrag zur Remarque-Forschung.

 

Die zweisprachige Publikation ist im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen erschienen. Auf der Verlagswebseite finden Sie ab Erscheinen eine Leseprobe.

 

Seit dem 15. November 2016 ist das Buch als Sonderausgabe zum vergünstigten Preis von 9,90 € (statt bisher Buchhandelsausgabe 69,99 €) im Felix-Nussbaum-Haus Osnabrück, im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum und in der Tourist Information Osnabrück/Osnabrücker Land erhältlich. Für Buchbestellungen wenden Sie sich bitte an Meike Schürmann, Telefon 0541.323-2560 oder museumsladen@osnabrueck.de.

 

 

Die Publikation ist ein Kooperationsprojekt des Felix-Nussbaum-Hauses/Stadt Osnabrück und des Erich Maria Remarque Friedenszentrums/Universität Osnabrück und wurde großzügig gefördert mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte.

 

 


 

 

2016 erschienen:

 

Auszeiten vom TötenAuszeiten vom Töten. Remarques Im Westen nichts Neues, Der Weg zurück und die Verfilmung Arch of Triumph

Erich Maria Remarque Jahrbuch/Yearbook XXVI (2016). Herausgegeben von Thomas F. Schneider. Göttingen: Vandenhoeck &Ruprecht, 2016, 191 Seiten, 172 Abbildungen, EUR 25,–, im Abonnement EUR 20,–.

 

Die Beiträge widmen sich aus internationaler Perspektive zentralen Texten im Werk von Erich Maria Remarque und ihrer Rezeption: Neben Analysen der Motive und Erzählstruktur von Remarques Werk stehen zentrale Berichte über die Rezeption und Übersetzungsgeschichte in Katalonien und Russland im Fokus. Außerdem wird erstmals Lewis Milestones Verfilmung des Romans »Arc de Triomphe« aus dem Jahr 1948 untersucht. Weiter geht es um die Jugendbücher von Michael Morpurgo zum Ersten Weltkrieg. Ein umfangreicher Rückblick auf die internationalen Erstausgaben und Neuübersetzungen der Werke Remarques rundet den Band ab.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

2016 erschienen:

 

http://www.v-r.de/cover/600b/1086974/9783847106319.jpgExil im Krieg 1939–1945

Krieg und Literatur/War and Literature Jahrbuch/Yearbook XXII (2016). Herausgegeben von Inge Hanse Schaberg, Hiltrud Häntzschel, Claudia Glunz und Thomas F. Schneider. Göttingen: Vandenhoeck &Ruprecht, 2016, 224 Seiten, 16 Abbildungen, EUR 45,–, im Abonnement EUR 40,–.

 

Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs setzte für die aus dem nationalsozialistischen Machtbereich Geflüchteten eine neue Phase der Bedrohung ein. In den Ländern, die ihnen bislang Schutz gewährt hatten, wurden sie nun zu »feindlichen Ausländern«. Die Beiträge diskutieren unterschiedliche Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten für einen Neuanfang in der gewaltsam veränderten Lebenssituation. Sie zeigen zahlreiche Versuche Exilierter, mit publizistischen, künstlerischen und wissenschaftlichen Mitteln über die faschistische Politik und die NS-Verbrechen aufzuklären, auf Seiten der Alliierten zu kämpfen und sich an den Diskursen um die Neuordnung einer zukünftigen Welt zu beteiligen. Zudem plädieren sie – auch aus aktuellem Anlass – für einen Perspektivenwechsel: Flüchtlinge dürfen nicht als hilflose Opfer stigmatisiert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

2016 erschienen:

 

Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück 2016. Preisträger Adonis (Ali Ahmad Said Esber)

Herausgegeben von der Stadt Osnabrück. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht unipress 2016, 83 Seiten, Abbildungen, EUR 5,– (ISBN 978-3-8471-0602-9).

 

Seit 1991 verleiht die Stadt Osnabrück alle zwei Jahre den nach dem weltbekannten, in Osnabrück geborenen Schriftsteller Erich Maria Remarque benannten Friedenspreis. 2016 wurde die Auszeichnung zum dreizehnten Mal vergeben und zwar an den syrisch-libanesischen Lyriker und Essayisten Adonis (Al Ahmad Said Esber), um sein Eintreten für die Trennung von Religion und Staat, für die Gleichberechtigung der Frauen in der arabischen Welt sowie für eine aufgeklärte arabische Gesellschaft zu ehren. Adonis gilt als der bedeutendste arabische Dichter der Gegenwart und erregt auch durch seine Essays immer wieder Aufsehen – nicht nur in der arabischen Welt.

 

Die Dokumentation enthält die Festansprachen, die von Daniel Gerlach gehaltene Laudation, Adonis‘ Dankesrede sowie eine reichhaltige Auswahl an Fotos. Eine Dokumentation der kontroversen Berichterstattung zur Preisverleihung in den internationalen Medien rundet den Band ab.

 

 

 

 

 


 

Seit 17. Dezember 2015

 

Graphic Novel Im Westen nichts Neues – Originalgraphiken übergeben

Neue Ausstellung zur Graphic Novel ab sofort verfügbar

 

Die Veröffentlichung von Peter Eickmeyers Graphik Novel Im Westen nichts Neues nach Erich Maria Remarques Roman im Jahr 2014 löste international eine äußerst positive Resonanz aus. Peter Eickmeyer hat zusammen mit Gaby von Borstel Remarques großen Antikriegsroman Im Westen nichts Neues kongenial in das Medium Graphic Novel übertragen und sich dabei zugleich konstruktiv mit dem Bildgedächtnis des Ersten Weltkrieges und des modernen Krieges allgemein auseinandergesetzt. So ist eine qualitativ hochwertige Graphikserie entstanden, die die Lektüre und Beschäftigung mit Remarques Roman um wesentliche Aspekte ergänzt und vertieft.

 

Die Originalgraphiken wurden nun von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, der Sparkasse Osnabrück und den Sparkassen im Osnabrücker Land angekauft. Am 17. Dezember wurden die Graphiken in Anwesenheit von Dr. Sabine Schormann (Niedersächsische Sparkassenstiftung), Johannes Hartig und Nancy Plassmann (Sparkasse Osnabrück) sowie Peter Eickmeyer, Gaby von Borstel und Lioba Meyer dem Remarque-Friedenszentrum als Dauerleihgabe übergeben.

 

Ab sofort können die 80 Graphiken für Ausstellungen im Original oder in zwei verschiedenen Reproduktionsvarianten entliehen werden. Noch bis Februar 2016 sind die Graphiken im Stadtarchiv Bielefeld zu sehen.

 

Darüber hinaus stellte das Remarque-Friedenszentrum die Begleitausstellung »Im Westen nichts Neues – Graphic Novel« zu den Graphiken vor. In seiner Graphic Novel Im Westen nichts Neues setzt Peter Eickmeyer die von Remarque beschriebenen Bilder graphisch um. Er zeigt die Gräben, die zerstörte Landschaft und die Toten. Dieser neue Zugang ermöglicht dem Leser neue Perspektiven auf den Klassiker, wie es beispielsweise auch andere Medien, der Film, das Hörspiel oder das Theater leisten. Die Graphic Novel verbindet dabei die verschiedenen Medien Literatur, Film, Kunst und Fotografie. Der Versuch besteht darin, die geschichtlichen Ereignisse greifbarer zu machen.

 

Auf 13 reich illustrierten Roll-ups geht die Ausstellung auf die Geschichte und Erzählweise des Mediums Graphic Novel ein und erläutert die Besonderheiten der Arbeiten von Peter Eickmeyer. Die Quellen des Künstlers werden ebenso erläutert wie die Verweise auf Werke anderer Künstler wie Pablo Picasso oder Otto Dix oder auf zeitgenössische Fotografien. QR-Codes bieten die Möglichkeit, sich vertiefend mit einzelnen Aspekten der Ausstellung zu beschäftigen.

 

Die Ausstellung eignet sich besonders als Ergänzung zu den Originalgraphiken von Peter Eickmeyer und zur Ausstellung zur Entstehung von Im Westen nichts Neues.

 

Blick in die Begleitausstellung

 

 


 

Seit Dezember 2015 überarbeitet:

 

 

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Libros de segunda mano: E.M. Remarque, sin novedad en el frente. Editorial TOR, Buenos Aires, 1944 - Foto 1 - 50574252

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Remarque, Erich Maria. Oyfn Mayrev-Front Keyn Nayes. Warsaw, Farlag fun B. Kletzkin, 1929. Octavo, soiled and worn olive cloth spine, illustrated printed paper covered boards with small chips to the open front corners of the boards, frontispiece photo of the Remarque, 241 pp., duotone drawing of Remarque:

 

 

Katalog der Ausgaben und Übersetzungen der Werke Erich Maria Remarques

 

Seit Dezember präsentiert sich der Katalog der internationalen Ausgaben und Übersetzungen der Werke Erich Maria Remarques in komplett überabeiteter Form. Verzeichnet sind nunmehr über 5.500 bibliographisch nachgewiesene Ausgaben in 64 Sprachen, jeweils versehen – soweit ermittelbar – mit den Titelillustrationen oder Schutzumschlägen der jeweiligen Ausgaben. Der Katalog bietet so nicht nur einen einmaligen Nachweis der internationalen Druck- und Übersetzungsgeschichte der Schriften Remarques, sondern ermöglicht darüber hinaus auch einen Einblick in mehr als 90 Jahre Geschichte der Buchgestaltung in unterschiedlichen Kulturkreisen.

 

Die Arbeit am Katalog wird kontinuierlich fortgesetzt und durch neue Funde und Neuerscheinungen ergänzt. Für Korrekturen und ergänzende Hinweise sind wir jederzeit dankbar.

 

Zum Katalog der internationalen Ausgaben und Übersetzungen.

 

 

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개선문·서부전선 이상없다

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ราคาแนวรบด้านตะวันตก เหตุการณ์ไม่เปลี่ยนแปลง (ISBN:9786162200380)

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2014 neu erschienen:

 

Der Weg zurück   Drei Kameraden   Der Feind   Im Westen nichts Neues

 

Erich Maria Remarque. Der Feind. Sämtliche Erzählungen zum Ersten Weltkrieg. Herausgegeben und einem Nachwort versehen von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2014 (KiWi 1364), 127 pp. EUR 4,99.

 

Erich Maria Remarque. Der Weg zurück. In der Fassung der Erstausgabe mit Anhang und einem Nachwort herausgegeben von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2014 (KiWi 1365), 415 pp. EUR 8,99

 

Erich Maria Remarque. Drei Kameraden. Roman. In der Fassung der deutschsprachigen Erstausgabe mit Anhang und einem Nachwort herausgegeben von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2014 (KiWi 1366), 590 pp. EUR 8,99.

 

Erich Maria Remarque. Im Westen nichts Neues. In der Fassung der Erstausgabe mit Materialien und einem Nachwort herausgegeben von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2014 (KiWi 1367), 464 pp. EUR 8,99.

 

Erich Maria Remarque. Im Westen nichts Neues. In der Fassung der Erstausgabe mit Anhang und einem Nachwort herausgegeben von Thomas F. Schneider. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2014 (KiWi 1368). 325 Seiten. EUR 6,99.

 

Aus Anlass des 100. Jahrestages des Beginns des Ersten Weltkrieges erscheinen alle Texte Remarques, die sich mit diesem Krieg auseinandersetzen in kommentierten Neuausgaben. Sie enthalten nicht nur die Texte in der Fassung der Erstausgaben, sondern zum Teil umfangreiche Anhänge mit weitgehend unveröffentlichten Dokumenten zur Entstehung und Rezeption sowie frühe Fassungen der Texte in Auszügen. Die Nachworte informieren über den Entstehungsprozess der Texte im Kontext der Biografie Remarques und vor dem zeitgenössischen politischen Hintergrund.

 

 

 


 

 

Das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum unterstützt die Initiative zur Rettung der Remarque-Villa »Casa Monte Tabor« in Porto Ronco/Tessin

 

Das Komitee der Erich Maria Remarque Gesellschaft schlägt in vertrauensvoller Abstimmung mit der Tessiner Arbeitsgruppe und der US-Initiative Los Angeles zukunftsorientierte Perspektiven für eine mögliche Nutzung vor:

Erhalt deutschen Kulturguts im Ausland; die Remarque-Villa als Literatur- und Kulturhaus (seit 1932 Exilheimat Remarques); als ein Ort für »Writers/Artists in Residence«, vorstellbar auch als ein Ort für das »Writers-in-Exile-Programm« des P.E.N Zentrums.

 

Lebendige Nutzung mit einer plakativen Ausstellung zu Remarques Werk, Verfilmungen, Leben, Antikriegskultur gestützt durch moderne digitale und interaktive Medien. Eine Vernetzung zu Archiven des Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrums Osnabrück sowie internationalem Nachlassmaterial ist geplant. Einbezogen werden sollen auch seine wichtigsten Lebensgefährtinnen Marlene Dietrich und Paulette Goddard.

 

Einbettung in bestehende touristische Konzepte im Tessin, wie zum Beispiel eine Bootsfahrt von Ascona zu den Brissago-Inseln und der am Westufer gegenüber liegenden Villa »Casa Monte Tabor«.

 

Nähere Informationen unter: www.remarque-villa.com.

 

 


 

Weiterhin im Angebot

 

Remarque-Führungen durch die Stadt Osnabrück

 

Die Besucher der Stadt Osnabrück beeindruckt zumeist auf Anhieb das gut erhaltene mittelalterliche Stadtbild und das wunderschöne Altstadtviertel. Überrascht stellen viele jedoch erst auf den zweiten Blick fest, dass sie mit Osnabrück auch die Heimatstadt eines der berühmtesten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts entdecken. Denn hier wurde am 22. Juni 1898 Erich Maria Remarque geboren, der mit seinem 1929 erschienenen Antikriegsroman Im Westen nichts Neues Weltberühmtheit erlangte. Auffallend in allen Werken Remarques ist, dass er immer wieder seiner Heimatstadt entliehene Straßen- und Gebäudenamen verwendet und der Autor sie häufig mit Gefühlen der Erinnerung, der Wehmut und des Verlustes verbindet. Auch wenn sich Osnabrücks Stadtbild wesentlich verändert hat, so sind trotz der umfangreichen Schäden, die die Bombenangriffe während des Zweiten Weltkriegs verursachten, zahlreiche Gebäude und Straßenzüge aus dem Osnabrück Remarques auch heute noch wiederzufinden.

 

Diese Spuren zu entdecken bietet Ihnen dieser Rundgang, für den Sie etwa eine bis maximal zwei Stunden (je nach Anzahl der aufgesuchten Plätze) einplanen sollten. Er beginnt und endet am Erich Maria Remarque-Friedenszentrum im historischen Stadtkern von Osnabrück. Unter sachkundiger Führung erfahren Sie nicht nur viel über die biographischen Stationen Remarques sondern auch, wie er dieser Orte in seinen Büchern, Briefen oder Tagebüchern gedachte, hören humorvolle und ernste Anekdoten aus seinem Leben und lernen sowohl die Stadt als auch den Autor einmal von einer ganz anderen Seite kennen.

 

Gruppengröße: bis 25 Personen (Schulklassen werden evtl. geteilt)
Dauer: 1-2 Stunden (nach Vereinbarung)
Kosten: 30 € je Stunde (Schulklassen 20 € je Stunde)
Ansprechpartner: Claudia Glunz, Erich Maria Remarque-Friedenszentrum
Tel.: 0541/969-2440, mail: cglunzho@uos.de.

 

Weitere thematische Osnabrück-Führungen unter http://www.osnabrueck-stadtfuehrungen.de.

Abbildung: Der Traumbudenkreis mit dem jungen Erich Maria Remarque traf sich in der Osnabrücker Liebigstraße.

 

 


 

Weiterhin erhältlich:

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Exil-UnterrichtUnterrichtsmaterialien zu Erich Maria Remarque
Ulrike Franz: Erich Maria Remarques Exilliteratur. Unterrichtsmaterialien. Ca. 100 Seiten, EUR 7,–.

 

Unter dem Titel Erich Maria Remarques Exilliteratur sind jetzt Unterrichtsmaterialien zu Erich Maria Remarques Exil und den Exil-Romanen erschienen.

Die von Ulrike Franz zusammengestellten Materialien sind für den Unterricht in den Sekundarstufen I und II und an Berufsbildenden Schulen gedacht. In verschiedene Themenbereiche gegliedert bieten die Materialien, die auch als Folienvorlagen verwendet werden können, umfangreiche Informationen zum historischen und biographischen Hintergrund des Exils Erich Maria Remarques sowie zur Entstehung und Rezeption der Romane, die sich mit dem Exil beschäftigen: Liebe Deinen Nächsten (1939/41), Arc de Triomphe (1945), Die Nacht von Lissabon (1961/62) und Das gelobte Land/Schatten im Paradies (1971).

Einleitend stehen eine Kurzbiographie sowie Materialien zur Ausbürgerung Remarques aus dem Deutschen Reich. Den Schwerpunkt der Materialien zu dem Roman Liebe Deinen Nächsten bilden Rezensionen aus der Zeit der Veröffentlichung sowie Analysen hinsichtlich Struktur, Handlungsorten und Aufbau.

Es folgen Unterlagen zu Arc de Triomphe, wobei der Beleg der Verarbeitung der Beziehung zu Marlene Dietrich in den 30er Jahren und ihre Bedeutung für das Buch sowie Artikel zur wohl bekanntesten Hollywoodadaption nach Im Westen nichts Neues Arch of Triumph – die Materialien abrunden.

Die Rezensionen zu Die Nacht von Lissabon machen deutlich, dass der Roman in Deutschland gefeiert und nicht wegen mangelnden Interesses am Nachkriegsdeutschland abgestraft wurde. Um das Verhältnis Remarques zu den Deutschen geht es noch einmal in dem Interview mit Heinz Liepman.

Aus den zahlreichen Rezensionen zu Schatten im Paradies geht hervor, dass der Roman posthum und angeblich vollkommen unbearbeitet veröffentlicht wurde, was nicht den Tatsachen entsprach: Remarque hatte den Roman zu Lebzeiten nicht beendet.

Der Materialienband schließt mit zwei Aufsätzen: die sich mit dem »physischen und psychischen Existenzkampf« in Remarques Werken und mit Remarques Exilzeit anhand seiner Tagebücher auseinander setzen.

Die umfangreichen Materialien sind ab sofort im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum Osnabrück, Markt 6, zum Selbstkostenpreis von € 7,– erhältlich.

 

 


 

In 4. Auflage erschienen:

 

Unterrichtsmaterialien zu Erich Maria Remarque
Ulrike Franz: Erich Maria Remarques Im Westen nichts Neues. Unterrichtsmaterialien. Ca. 75 Seiten, EUR 5,–.

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: IWNN-Unterricht-titelUnter dem Titel Erich Maria Remarques Im Westen nichts Neues sind jetzt Unterrichtsmaterialien zu Erich Maria Remarques bekanntestem Roman erschienen.

Die von Ulrike Franz zusammengestellten Materialien sind für den Unterricht in den Sekundarstufen I und II und an Berufsbildenden Schulen gedacht. In verschiedene Themenbereiche gegliedert bieten die Materialien, die auch als Folienvorlagen verwendet werden können, umfangreiche Informationen zum historischen und biographischen Hintergrund von Im Westen nichts Neues sowie zur Entstehung und Rezeption des Textes.

Erste Materialien bieten einen Überblick zum Ersten Weltkrieg und stellen Zusammenhänge zu Remarques Zeit an der Front her. Es geht außerdem um Tatsachenberichte, die den Erlebnissen der fiktiven Figur Paul Bäumer und seiner Kameraden einen realen Hintergrund verleihen.

Eine Biographie Remarques soll untermauern, dass der Autor seine Kriegserlebnisse im Text verarbeitet hat und Hintergrundinformationen zur Entstehung von Im Westen nichts Neues liefern.

Zu Struktur und Inhalt des Romans finden sich Tafelbilder, die bei der Vorbereitung des Unterrichts nützlich sein sollen.

Der Vorabdruck in der Vossischen Zeitung 1928 und die anschließende Werbekampagne des Ullstein-Verlages zur Buchausgabe von Im Westen nichts Neues sollen einen Eindruck von der Tragweite des Textes vermitteln, der – wie die weiteren Materialien zeigen – eine Debatte auslöste, die die Weimarer Republik in ihren Grundfesten erschütterte. So kommen Romanbefürworter und -gegner zu Wort, die aus den verschiedensten politischen Lagern stammen.

Remarque selbst ist ebenfalls mit einer Stellungnahme vertreten, nämlich mit der Frage, ob seine Bücher eine »Tendenz« besitzen.

Zur Rezeption des Textes zählt auch die Verfilmung von Lewis Milestone aus dem Jahr 1930, die eine ebenso große politische Debatte auslöste und zum Verbot des Films im Dezember 1930, später jedoch zur teilweisen Wiederzulassung des Films führte.

Der Band schließt schließlich mit einem weiteren Zeugnis der Rezeption und einem Highlight der Osnabrücker Kulturszene ab, der Uraufführung der Oper Im Westen nichts Neues von Nancy Van de Vate in Remarques Geburtsstadt im Jahre 2003.

Die umfangreichen Materialien sind ab sofort im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum Osnabrück, Markt 6, zum Selbstkostenpreis von € 5,– erhältlich.

 

 


 

Sachbericht 2003

Sachbericht 2004

Sachbericht 2005

Sachbericht 2006

Sachbericht 2007

Sachbericht 2008

Sachbericht 2009

Sachbericht 2010

Sachbericht 2011

Sachbericht 2012

Sachbericht 2013

Sachbericht 2014

Sachbericht 2015

Sachbericht 2016

 

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