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Ab Donnerstag, 26. April, 19:30 Uhr

 

Die Reichskanzler der Weimarer Republik. Zwölf Lebensläufe in Bildern

Eine Ausstellung der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum und in der Volkshochschule Osnabrück

 

Die zwölf Reichskanzler der Jahre 1919 bis 1933 sind heute weitgehend in Vergessenheit geraten. Die Ausstellung möchte diese zwölf Männer wieder im kollektiven Gedächtnis der Nation verankern und gibt den vergessenen Kanzlern Gesicht und Stimme. Sie erhebt bewusst nicht den Anspruch, eine umfassende Darstellung der Weimarer Republik zu liefern und konzentriert sich auch nicht auf die jeweils sehr kurzen Kanzlerschaften, sondern präsentiert die Gesamtbiographien von Philipp Scheidemann, Gustav Bauer, Hermann Müller, Constantin Fehrenbach, Joseph Wirth, Wilhelm Cuno, Gustav Stresemann, Wilhelm Marx, Hans Luther, Heinrich Brüning, Franz von Papen und Kurt von Schleicher.

 

Über 750 Fotos aus dem Besitz von Kindern und Nachfahren der Reichskanzler und von rund 65 Leihgebern aus Deutschland, Österreich, Dänemark, Schweden, der Schweiz und den Niederlanden zeigen die Gemeinsamkeiten, aber auch die gravierenden Unterschiede in den Lebensläufen dieser zwölf Kanzler auf. Sie spiegeln Höhen und Tiefen der deutschen Geschichte vom Kaiserreich bis in die Bundesrepublik Deutschland wider.

 

Der erste Teil der Ausstellung ist im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Markt 6, zu sehen,

der zweite Teil wird in der Volkshochschule Osnabrück, Bergstraße 8, präsentiert.

 

Zur Eröffnung der Ausstellung im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum sprechen Bürgermeisterin Karin Jabs-Kiesler und der Kurator der Ausstellung, Dr. Bernd Braun.

 

 


 

soeben erschienen:

 

Erich Maria Remarque und der Film

Erich Maria Remarque Jahrbuch/Yearbook XXII (2012). Herausgegeben von Thomas F. Schneider. Göttingen: V&R unipress, 2012, 124 Seiten, 19. Abbildungen, EUR 17,50, im Abonnement EUR 15,–.

 

Film und Filmindustrie haben sowohl im Werk Erich Maria Remarques als auch in der Rezeption seines Werkes einen hohen Stellenwert. Anhand von zwei bislang unveröffentlichten Filmexposees aus der Mitte der 1920er Jahre – »Monteur Hagen« und »Kleines Schicksal« – zeigt dieser Band, wie früh Remarque begonnen hat, sich mit dem Medium Film auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Beiträge stehen die Filme nach Vorlagen Remarques: Erstmalig wird die Verfilmung des Romans »Der Himmel kennt keine Günstlinge« detailliert analysiert und die Bedeutung von »Bobby Deerfield« von Sydney Pollack verdeutlicht. Der Vergleich von »Der Untergang« (2009) mit »Der letzte Akt« (1955), entstanden nach einem Drehbuchentwurf Remarques, hebt die Aktualität dieses Films über Hitlers letzte Tage hervor.

 

Mit zwei Filmexposees von Erich Maria Remarque sowie Beiträgen von Saskia Fares, Elena Kovyneva, Melanie Latus, Elena Narbut, Denis Herold, Heinrich Placke, Oleg Pokhalenkov und Roman Tschaikowski.

 

 


soeben erschienen:

 

Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis 2011. Hauptpreisträger Tahar Ben Jelloun. Sonderpreisträger PRO ASYL. Herausgegeben von der Stadt Osnabrück. Bramsche: Rasch, 2012. 96 Seiten, zahlreiche Abbildungen. EUR 5,–.

 

Seit 1991 verleiht die Stadt Osnabrück alle zwei Jahre den nach dem weltbekannten, in Osnabrück geborenen Schriftsteller Erich Maria Remarque benannten Friedenspreis. 2011 wurde der Preis zum elften Mal vergeben und zwar an den marokkanischen Schriftsteller Tahar Ben Jelloun für sein Werk, das für ein friedliches Miteinander der christlichen und islamischen Kulturen wirbt. Verliehen wurde der Preis insbesondere auch im Hinblick auf seine Essaysammlung Arabischer Frühling (2011), die sich mit den Ursachen und Folgen der Demokratiebewegungen in Nordafrika und im Nahen Osten beschäftigt. Den Sonderpreis erhielt die Organisation PRO ASYL für ihr Engagement zum Schutz verfolgter Menschen in Deutschland und Europa, auch hier im Hinblick auf die Flüchtlingsströme aus Nordafrika nach Europa.

 

Die jetzt erschienene, reich illustrierte Dokumentation enthält die Festansprachen, Laudationes, Reden und Dokumente. Sie werden ergänzt um zum Teil unveröffentlichte Texte von Tahar Ben Jelloun. Außerdem vermittelt ein Beitrag einen Überblick über die 25jährige Geschichte der Organisation PRO ASYL. Mit Beiträgen von Tahar Ben Jelloun, Jürgen Miksch, Stefan Weidner, Heribert Prantl, Boris Pistorius, Claus Rollinger und Heiko Kauffmann.

 

 

 

 


 

2011 erschienen:

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: titel-xviiClaudia Glunz, Thomas F. Schneider (Hgg.). Von Paraguay bis Punk. Medien und Krieg vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Göttingen: V&R unipress, 2011 (Krieg und Literatur/War and Literature XVII/2011). 281 Seiten, ca. 20 Abbildungen. EUR 41,– (EUR 37,– im Abonnement).

 

Medien, Krieg und die Erfahrungen der Kriegsteilnehmer stehen in einem ambivalenten, zum Teil widersprüchlichen Verhältnis zueinander, das von den diversen Wissenschaftsdisziplinen vielfältig gespiegelt und analysiert wird. Ob es um die Erfahrungen Schweizer Söldner im Triple-Allianz-Krieg in Paraguay geht, um die Rolle eines Wehrmachtoffiziers bei der Deportation griechischer Juden von Rhodos, die Umdeutung der Biene Maja als NS-Zeichentrickfilm oder die Verarbeitung von Kriegstraumata in Folk- und Punk-Musik – die Beiträge des vorliegenden Bandes nähern sich unter vielfältigen Fragestellungen dem Spannungsverhältnis von Krieg, Kriegserfahrung und ihrer Repräsentation in den Medien. Ergänzt werden die Beiträge durch Rezensionen und Kurzinformationen zu einschlägigen Neuerscheinungen sowie eine Bibliographie 2007 erschienener literatur-, sprach-, geschichts-, film- und kunstwissenschaftlicher Studien.

 

 

 


 

Das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum unterstützt die Initiative zur Rettung der Remarque-Villa »Casa Monte Tabor« in Porto Ronco/Tessin

 

Das Komitee der Erich Maria Remarque Gesellschaft schlägt in vertrauensvoller Abstimmung mit der Tessiner Arbeitsgruppe und der US-Initiative Los Angeles zukunftsorientierte Perspektiven für eine mögliche Nutzung vor:

Erhalt deutschen Kulturguts im Ausland; die Remarque-Villa als Literatur- und Kulturhaus (seit 1932 Exilheimat Remarques); als ein Ort für »Writers/Artists in Residence«, vorstellbar auch als ein Ort für das »Writers-in-Exile-Programm« des P.E.N Zentrums.

 

Lebendige Nutzung mit einer plakativen Ausstellung zu Remarques Werk, Verfilmungen, Leben, Antikriegskultur gestützt durch moderne digitale und interaktive Medien. Eine Vernetzung zu Archiven des Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrums Osnabrück sowie internationalem Nachlassmaterial ist geplant. Einbezogen werden sollen auch seine wichtigsten Lebensgefährtinnen Marlene Dietrich und Paulette Goddard.

 

Einbettung in bestehende touristische Konzepte im Tessin, wie zum Beispiel eine Bootsfahrt von Ascona zu den Brissago-Inseln und der am Westufer gegenüber liegenden Villa »Casa Monte Tabor«.

 

Nähere Informationen unter: www.remarque-villa.com.

 

 

 


 

Neu im Angebot

 

Remarque-Führungen durch die Stadt Osnabrück

 

Die Besucher der Stadt Osnabrück beeindruckt zumeist auf Anhieb das gut erhaltene mittelalterliche Stadtbild und das wunderschöne Altstadtviertel. Überrascht stellen viele jedoch erst auf den zweiten Blick fest, dass sie mit Osnabrück auch die Heimatstadt eines der berühmtesten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts entdecken. Denn hier wurde am 22. Juni 1898 Erich Maria Remarque geboren, der mit seinem 1929 erschienenen Antikriegsroman Im Westen nichts Neues Weltberühmtheit erlangte. Auffallend in allen Werken Remarques ist, dass er immer wieder seiner Heimatstadt entliehene Straßen- und Gebäudenamen verwendet und der Autor sie häufig mit Gefühlen der Erinnerung, der Wehmut und des Verlustes verbindet. Auch wenn sich Osnabrücks Stadtbild wesentlich verändert hat, so sind trotz der umfangreichen Schäden, die die Bombenangriffe während des Zweiten Weltkriegs verursachten, zahlreiche Gebäude und Straßenzüge aus dem Osnabrück Remarques auch heute noch wiederzufinden.

 

Diese Spuren zu entdecken bietet Ihnen dieser Rundgang, für den Sie etwa eine bis maximal zwei Stunden (je nach Anzahl der aufgesuchten Plätze) einplanen sollten. Er beginnt und endet am Erich Maria Remarque-Friedenszentrum im historischen Stadtkern von Osnabrück. Unter sachkundiger Führung erfahren Sie nicht nur viel über die biographischen Stationen Remarques sondern auch, wie er dieser Orte in seinen Büchern, Briefen oder Tagebüchern gedachte, hören humorvolle und ernste Anekdoten aus seinem Leben und lernen sowohl die Stadt als auch den Autor einmal von einer ganz anderen Seite kennen.

 

Gruppengröße: bis 25 Personen (Schulklassen werden evtl. geteilt)
Dauer: 1-2 Stunden (nach Vereinbarung)
Kosten: 30 € je Stunde (Schulklassen 20 € je Stunde)
Ansprechpartner: Claudia Glunz, Erich Maria Remarque-Friedenszentrum
Tel.: 0541/969-2440, mail: cglunzho@uos.de.

 

Weitere thematische Osnabrück-Führungen unter http://www.osnabrueck-stadtfuehrungen.de.

Abbildung: Der Traumbudenkreis mit dem jungen Erich Maria Remarque traf sich in der Osnabrücker Liebigstraße.

 


 

2007 erschienen:

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Exil-Unterricht

Neue Unterrichtsmaterialien zu Erich Maria Remarque
Ulrike Franz: Erich Maria Remarques Exilliteratur. Unterrichtsmaterialien. Ca. 100 Seiten, EUR 7,–.

 

Unter dem Titel Erich Maria Remarques Exilliteratur sind jetzt Unterrichtsmaterialien zu Erich Maria Remarques Exil und den Exil-Romanen erschienen.

Die von Ulrike Franz zusammengestellten Materialien sind für den Unterricht in den Sekundarstufen I und II und an Berufsbildenden Schulen gedacht. In verschiedene Themenbereiche gegliedert bieten die Materialien, die auch als Folienvorlagen verwendet werden können, umfangreiche Informationen zum historischen und biographischen Hintergrund des Exils Erich Maria Remarques sowie zur Entstehung und Rezeption der Romane, die sich mit dem Exil beschäftigen: Liebe Deinen Nächsten (1939/41), Arc de Triomphe (1945), Die Nacht von Lissabon (1961/62) und Das gelobte Land/Schatten im Paradies (1971).

Einleitend stehen eine Kurzbiographie sowie Materialien zur Ausbürgerung Remarques aus dem Deutschen Reich. Den Schwerpunkt der Materialien zu dem Roman Liebe Deinen Nächsten bilden Rezensionen aus der Zeit der Veröffentlichung sowie Analysen hinsichtlich Struktur, Handlungsorten und Aufbau.

Es folgen Unterlagen zu Arc de Triomphe, wobei der Beleg der Verarbeitung der Beziehung zu Marlene Dietrich in den 30er Jahren und ihre Bedeutung für das Buch sowie Artikel zur wohl bekanntesten Hollywoodadaption nach Im Westen nichts Neues Arch of Triumph – die Materialien abrunden.

Die Rezensionen zu Die Nacht von Lissabon machen deutlich, dass der Roman in Deutschland gefeiert und nicht wegen mangelnden Interesses am Nachkriegsdeutschland abgestraft wurde. Um das Verhältnis Remarques zu den Deutschen geht es noch einmal in dem Interview mit Heinz Liepman.

Aus den zahlreichen Rezensionen zu Schatten im Paradies geht hervor, dass der Roman posthum und angeblich vollkommen unbearbeitet veröffentlicht wurde, was nicht den Tatsachen entsprach: Remarque hatte den Roman zu Lebzeiten nicht beendet.

Der Materialienband schließt mit zwei Aufsätzen: die sich mit dem »physischen und psychischen Existenzkampf« in Remarques Werken und mit Remarques Exilzeit anhand seiner Tagebücher auseinander setzen.

Die umfangreichen Materialien sind ab sofort im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum Osnabrück, Markt 6, zum Selbstkostenpreis von € 7,– erhältlich.

 


 

2006 erschienen:

 

Neue Unterrichtsmaterialien zu Erich Maria Remarque
Ulrike Franz: Erich Maria Remarques Im Westen nichts Neues. Unterrichtsmaterialien. Ca. 75 Seiten, EUR 5,–.

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: IWNN-Unterricht-titelUnter dem Titel Erich Maria Remarques Im Westen nichts Neues sind jetzt Unterrichtsmaterialien zu Erich Maria Remarques bekanntestem Roman erschienen.

Die von Ulrike Franz zusammengestellten Materialien sind für den Unterricht in den Sekundarstufen I und II und an Berufsbildenden Schulen gedacht. In verschiedene Themenbereiche gegliedert bieten die Materialien, die auch als Folienvorlagen verwendet werden können, umfangreiche Informationen zum historischen und biographischen Hintergrund von Im Westen nichts Neues sowie zur Entstehung und Rezeption des Textes.

Erste Materialien bieten einen Überblick zum Ersten Weltkrieg und stellen Zusammenhänge zu Remarques Zeit an der Front her. Es geht außerdem um Tatsachenberichte, die den Erlebnissen der fiktiven Figur Paul Bäumer und seiner Kameraden einen realen Hintergrund verleihen.

Eine Biographie Remarques soll untermauern, dass der Autor seine Kriegserlebnisse im Text verarbeitet hat und Hintergrundinformationen zur Entstehung von Im Westen nichts Neues liefern.

Zu Struktur und Inhalt des Romans finden sich Tafelbilder, die bei der Vorbereitung des Unterrichts nützlich sein sollen.

Der Vorabdruck in der Vossischen Zeitung 1928 und die anschließende Werbekampagne des Ullstein-Verlages zur Buchausgabe von Im Westen nichts Neues sollen einen Eindruck von der Tragweite des Textes vermitteln, der – wie die weiteren Materialien zeigen – eine Debatte auslöste, die die Weimarer Republik in ihren Grundfesten erschütterte. So kommen Romanbefürworter und -gegner zu Wort, die aus den verschiedensten politischen Lagern stammen.

Remarque selbst ist ebenfalls mit einer Stellungnahme vertreten, nämlich mit der Frage, ob seine Bücher eine »Tendenz« besitzen.

Zur Rezeption des Textes zählt auch die Verfilmung von Lewis Milestone aus dem Jahr 1930, die eine ebenso große politische Debatte auslöste und zum Verbot des Films im Dezember 1930, später jedoch zur teilweisen Wiederzulassung des Films führte.

Der Band schließt schließlich mit einem weiteren Zeugnis der Rezeption und einem Highlight der Osnabrücker Kulturszene ab, der Uraufführung der Oper Im Westen nichts Neues von Nancy Van de Vate in Remarques Geburtsstadt im Jahre 2003.

Die umfangreichen Materialien sind ab sofort im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum Osnabrück, Markt 6, zum Selbstkostenpreis von € 5,– erhältlich.

 


 

Sachbericht 2003

Sachbericht 2004

Sachbericht 2005

Sachbericht 2006

Sachbericht 2007

Sachbericht 2008

Sachbericht 2009

Sachbericht 2010

Sachbericht 2011

 

 

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