Der Funke Leben. Roman


 

Inhaltszusammenfassung

In Häftling 509 im Konzentrationslager Mellern keimt Hoffnung auf Überleben auf, als die nahegelegene Stadt von alliierten Fliegern bombardiert wird. Es gelingt ihm nach und nach, seine Mithäftlinge im sogenannten "Kleinen Lager", in dem die nicht mehr arbeitsfähigen Häftlinge untergebracht sind, von der Möglichkeit zu Überleben zu überzeugen und sie zum passiven Widerstand anzuregen.
Für den Lagerkommandanten Neubauer beginnt jedoch mit dem zunehmenden Heranrücken der Alliierten das Auseinanderfallen seiner familiären und auch 'beruflichen' Zusammenhänge. Seine Frau und Tochter zeigen offen ihre Angst und versuchen ihn zur Flucht zu überreden, was Neubauer jedoch verweigert.
Im Kleinen Lager sowie im gesamten Konzentrationslager formiert sich immer mehr der Widerstand: Waffenteile werden ins Lager geschmuggelt, Nahrung wird organisiert und gerechter verteilt, für den Untergrund arbeitende Häftlinge werden versteckt und insgesamt wächst in den Häftlingen der (Über-)Lebenswille - 509 nennt seinen richtigen Namen: Friedrich Koller.
Neubauer verliert durch die Bombardements fast seinen gesamten, durch 'Arisierungen' gewonnenen Besitz und verzweifelt zunehmend nachdem er von Frau und Tochter verlassen wurde.
Kurz vor der Befreiung des Lagers durch die Alliierten zünden SS-Mannschaften die Baracken des Kleinen Lagers an und erschießen die fliehenden Häftlinge. 509 kann den Anführer Weber erschießen und stirbt anschließend an seinen eigenen Verwundungen.
Das Lager wird befreit und sofort übernimmt die Untergrundbewegung die Lagerverwaltung. Obwohl viele Gefangene mit ihrer neuen Freiheit noch nichts anzufangen wissen, verlassen sie nach und nach das Lager. Neubauer wird von den Alliierten gefangen genommen.

 

Auszug

"Einer von uns ist jemand, der zur Untergrundbewegung des Lagers gehört", dozierte Werner. "Das wolltest du doch wissen, wie?" Er lächelte.
"Nein", erwidert 509. "Das wollte ich nicht wissen. Und das meintest du auch nicht."
"Einstweilen meine ich das."
"Ja. Einstweilen. Solange die Notgemeinschaft hier notwendig ist. Und dann?"
"Dann", sagte Werner, erstaunt über so viel Unwissenheit, "dann muß selbstverständlich eine Partei da sein, die die Macht übernimmt. Eine geschlossene Partei; nicht ein Haufen zusammengewürfelter Menschen."
"Also deine Partei. Die Kommunisten."
"Wer sonst?"
"Jede andere", sagte 509. "Nur nicht wieder eine totalitäre."
Werner lachte kurz auf. "Du Narr! Keine andere, nur eine totalitäre. Siehst du nicht die Zeichen an der Wand? Alle Zwischenparteien sind zerrieben. Der Kommunismus ist stark geblieben. Der Krieg wird zu Ende gehen. Rußland hat einen großen Teil Deutschlands besetzt. Es ist bei weitem die stärkste Macht in Europa. Die Zeit der Koalition ist vorbei. Dieses war die letzte. Die Alliierten haben dem Kommunismus geholfen und sich selbst geschwächt, die Narren. Der Weltfriede wird abhänge von -"
"Ich weiß", unterbrach 509. "Ich kenne das Lied. Sag mir lieber, was mit denen geschähe, die gegen euch sind, wenn ihr gewinnen würdet und die Macht hättet? Oder denen, die nicht für euch sind?"
Werner schwieg einen Moment. "Da gibt es viele verschiedene Wege", sagte er dann.
"Ich kenne welche. Du auch. Töten, Foltern, Konzentrationslager - meinst du die auch?"
"Unter anderem. Je nachdem, was notwendig ist."
"Das ist ein Fortschritt. Wert, dafür hier gewesen zu sein!"
"Es ist ein Fortschritt", erklärte Werner unbeirrt. "Es ist ein Fortschritt im Ziel. Und auch in der Methode. Wir tun nichts aus Grausamkeit. Nur aus Notwendigkeit."
"Das habe ich oft genug gehört. Weber hat es mir auch erklärt, als er mir Streichhölzer unter die Nägel trieb und sie verbrannte. Es war notwendig, um Informationen zu bekommen."

 

Kontext / Analyse

Remarque begann die Arbeiten an Der Funke Leben bereits 1946, vermutlich aufgrund der Berichterstattung in den amerikanischen Medien über die Befreiung der Konzentrationslager 1944 und 1945. Diese Berichte sowie zahlreiche Erzählungen von Überlebenden und Augenzeugen, sowie schließlich Eugen Kogons Buch Der SS-Staat dienten ihm als Quellen für seine fiktive Gestaltung dieses schwierigen Themas. Sicherlich ist auch die Nachricht vom Tode seiner Schwester Elfriede Scholz, die 1943 vom Deutschen Volksgerichtshof hingerichtet wurde, zusätzliche Motivation gewesen - er widmet ihr diesen Roman.

Ebenso wie mit den Romanen Zeit zu leben und Zeit zu sterben, Der schwarze Obelisk und dem Theaterstück Die letzte Station verfolgt er mit diesem Roman sein persönliches schriftstellerisches Re-Education-Programm, indem er zum einen einen Teilbereich der nationalsozialistischen Verbrechen fiktiv gestaltet und damit der allgemeinen Tendenz in den fünfziger Jahren, zu vergessen, entgegenzuwirken versucht. Zum anderen warnt er zugleich vor jedem totalitären System und kritisiert somit Faschismus und Kommunismus bzw. Nationalsozialismus und Stalinismus gleichermaßen.

Durch die Beschreibung eines einzelnen Schicksals (Häftling 509) versucht Remarque, seinen Lesern die Konsequenzen ihres Handelns zu verdeutlichen:

"Die Menschen müssen sehen und hören, was Einzelnen geschieht, weil ihre Vorstellungskraft den allgemeinen Fakten nicht gerecht wird; sie kann nicht zählen. Eine Katastrophe fordert fünf Millionen Opfer, und das bedeutet nichts - die Zahl ist leer. Aber wenn ich Ihnen einen einzigen Menschen in seiner Vollkommenheit zeige, sein Vertrauen, seine Hoffnungen und seine Schwierigkeiten, und Ihnen dann zeige, wie er stirbt, ist das für immer in ihr Gedächtnis eingeschrieben". (1946)

Wie auch in vielen anderen Texten integriert Remarque in Der Funke Leben seine Erinnerungen an Osnabrück und Umgebung, ohne dabei jedoch ein genaues Abbild zu schaffen. So erinnert der fiktive Name Mellern an die Stadt Melle und den heutigen Osnabrücker Stadtteil Hellern, in denen sich aber nie Konzentrationslager befunden haben. Andererseits finden sich im Roman viele Ähnlichkeiten zum historischen KZ Buchenwald, z.B. die Anordnung und Bezeichnung der Baracken sowie einige beschriebene Vorgänge. Doch für beide Aspekte bleibt zu betonen, daß Remarque historische Begebenheiten und geographische Bezeichnungen in seiner fiktiven Gestaltung einsetzt, so daß ein zwar authentisches aber kein dokumentarisches Bild der Ereignisse entstehen kann.

Der Funke Leben gehört nicht nur wegen seines schwierigen Themas, sondern vor allem aufgrund fehlender Bereitschaft in der deutschen Bevölkerung - vor allem in den 50er Jahren -, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, zu den am wenigsten verbreiteten Werken Remarques. Beginnend mit den Problemen, einen Verleger für das Manuskript zu finden, begann direkt nach Erscheinen eine kontroverse Diskussion um das Buch und den Autor, die u.a. dazu führte, daß noch 10 Jahre nach Erscheinen der deutschen Erstausgabe der Vorschuss, den Kiepenheuer & Witsch Remarque gezahlt hatten, nicht durch die Verkaufseinnahmen abgedeckt war.

 

Weiterführende Literatur zu Der Funke Leben

Studien und wissenschaftliche Aufsätze

Gerhard Meier. »Remarques Stellung zu Faschismus und antifaschistischem Widerstandskampf, untersucht an seinem Roman Der Funke Leben«. Wissenschaftliche Zeitschrift der Pädagogischen Hochschule »Karl Liebknecht« Potsdam 15 (1971), 2, 225–242.

Richard A. Firda. Erich Maria Remarque. A thematic analysis of his novels. New York, Bern, Frankfurt/Main, Paris: Peter Lang, 1988 (American University Studies XIX, 8), 145–184.

Tilman Westphalen. »Nachwort. ›Die Würde des Menschen ist unantastbar‹«. Erich Maria Remarque. Der Funke Leben. Roman. Mit einem Nachwort von Tilman Westphalen. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 1988 (KiWi 165), 385–409.

Tilman Westphalen. »Die Würde des Menschen ist unantastbar«. Erich Maria Remarque. Der Funke Leben. Roman. Mit einem Nachwort von Tilman Westphalen. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 1998 (KiWi 473), 375–401.

Tilman Westphalen. »Die Würde des Menschen ist unantastbar«. Erich Maria Remarque. Die großen Romane. Vol. 3: Der Funke Leben. Roman. Mit einem Nachwort von Tilman Westphalen. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 1998 (KiWi 480), 375–401.

Harley U. Taylor. Erich Maria Remarque. A literary and film biography. New York, Bern, Frankfurt/Main, Paris: Peter Lang, 1989 (American University Studies I, 65), 181–194.

Jens Asmus. Gibt es Alternativen? Remarques literarisch gestaltete Antworten auf die Frage nach einer postfaschistischen Perspektive für Deutschland in den Romanen »Der Funke Leben« (1952) und »Zeit zu leben und Zeit zu sterben« (1954). Magdeburg: Pädagogische Hochschule, Institut für Germanistik [Examensarbeit], 1991, [masch.] 51 pp.

Hans Wagener. Understanding Erich Maria Remarque. Columbia, SC: University of South Carolina Press, 1991 (Understanding Modern European and Latin American Literature), 67–75.

Heinrich Placke: »Naturrecht und menschliche Würde. Anmerkungen zu den Sinnpotentialen des Romans Der Funke Leben von Erich Maria Remarque«. Thomas Schneider, Tilman Westphalen (eds.). »Reue ist undeutsch«. Erich Maria Remarques Der Funke Leben und das Konzentrationslager Buchenwald. Bramsche: Rasch, 1992, 28–40.

Thomas F. Schneider, Tilman Westphalen (eds.). »Reue ist undeutsch«. Erich Maria Remarques Der Funke Leben und das Konzentrationslager Buchenwald. Bramsche: Rasch, 1992, 158 pp.

Hubert Orłowski. »Stacheldrahtuniversum und Literatur. Zu Remarque und anderen«. Erich Maria Remarque Jahrbuch/Yearbook 4 (1994), 5–28.

Urszula Pabich. Die Ordnung des Terrors in Erich Maria Remarques Roman »Der Funke Leben«. Poznań: Uniwersytet im. Adama Mickiewicza [Examensarbeit], 1996, [masch.] 151 pp.

Bernhard Nienaber. Vom anachronistischen Helden zum larmoyanten Untertan. Eine Untersuchung zur Entwicklung der Humanismuskonzeption in Erich Maria Remarques Romanen der Adenauer-Restauration. Würzburg: Königshausen & Neumann, 1997 (Epistemata Würzburger wissenschaftliche Schriften 206), 34–94.

Frederick Harris. »Remarque’s Der Funke Leben. The concentration camp as text«. Thomas F. Schneider (ed.). Erich Maria Remarque. Leben, Werk und weltweite Wirkung. Osnabrück: Universitätsverlag Rasch, 1998 (Schriften des Erich Maria Remarque-Archivs 12), 277–288.

Martin Straub. »Bilder vom Widerstand. Erich Maria Remarques Der Funke Leben und spätere literarische Zeugnisse über Buchenwald«. Thomas F. Schneider (ed.). Erich Maria Remarque. Leben, Werk und weltweite Wirkung. Osnabrück: Universitätsverlag Rasch, 1998 (Schriften des Erich Maria Remarque-Archivs 12), 289–310.

Heather Valencia. »The KZ Experience. Der Funke Leben and recent work on the Holocaust in literature«. Brian Murdoch, Mark Ward (eds.). Remarque against War. Essays for the centenary of Erich Maria Remarque, 1898–1970. Glasgow, 1998 (Scottish Papers in Germanic Studies 11), 145–169.

Jan Strümpel. »Kammersymphonie des Todes. Erich Maria Remarques ›Der Funke Leben‹, Anna Seghers’ ›Das siebte Kreuz‹ und eine Gattung namens ›KZ-Roman‹«. Text + Kritik (2001), 149: Erich Maria Remarque, 55–64.

Roman R. Tschaikowski (ed.). E.M. Remark i lagernaia literatura/E.M. Remarque und die KZ-Literatur. Magadan: Kordis, 2003, 128 pp.

Sonja Karthaus. Remarque, Erich Maria – Der Funke Leben – Leben und Werk. München: GRIN [Facharbeit, Internetveröffentlichung], 2004, 18 pp.

Heinrich Placke. Die Chiffren des Utopischen. Zum literarischen Gehalt der 50er-Jahre-Romane Remarques. Göttingen: V&R unipress, 2004 (Schriften des Erich Maria Remarque-Archivs 18), 373–498.

R.R. Tschaikowski (ed.). Perevod i perevodchiki. Nauchnij al’manakh. Vypusk 5: Lagernaia Literatura. Magadan: Kordis, 2005, 118 pp.

Brian Murdoch. The Novels of Erich Maria Remarque. Sparks of Life. Rochester/NY, Woodbridge: Camden House, 2006, 159–194.

 

 

Entstehung/Genesis

 

Thomas Schneider: »Mörder, die empfindlich sind. Zur Entstehung von Der Funke Leben«. Thomas Schneider, Tilman Westphalen (eds.). »Reue ist undeutsch«. Erich Maria Remarques Der Funke Leben und das Konzentrationslager Buchenwald. Bramsche: Rasch, 1992, 14–20.

 

 

Rezeption/Reception

 

Claudia Glunz. Fiktionalität und Zeit­zeugenschaft als Probleme der Rezeption eines KZ-Romans. Erich Maria Remarque: Der Funke Leben (1952). Eine quantitative Inhaltsanalyse von 105 deutschsprachigen Rezensionen aus dem Zeitraum 1952–1955. Osnabrück: Universität Osnabrück [Magisterarbeit], 1992, [masch.] 246 pp.

Claudia Glunz: »›Eine harte Sache‹. Zur Rezeption von Erich Maria Remarques Der Funke Leben«. Thomas Schneider, Tilman Westphalen (ed.). »Reue ist undeutsch«. Erich Maria Remarques Der Funke Leben und das Konzentrationslager Buchenwald. Bramsche: Rasch, 1992, 21–27.

Thomas F. Schneider. »›Heißes Eisen in lauwarmer Hand‹. Zur Rezeption von Erich Maria Remarques Der Funke Leben«. Erich Maria Remarque Jahrbuch/Yearbook 4 (1994), 29–44.

T.I. Venslavovich. »O perevodakh na russkij iazyk romana E.M. RemarkaIskra zhizni‹«. Idei, Gipotezy, Poisk... (Magadan) VII (2000), 3–7.

E.V. Narbut. »K istorii perevodov romana E.M. RemarkaIskra zhizni‹ na russkij iazyk«. Idei, Gipotezy, Poisk... (Magadan) 7 (2001), 39–41.

E.V. Narbut. »Roman E.M. RemarkaIskra Zhizni‹: put’ k chitateliu«. Roman R. Tschaikowski (ed.). E.M. Remark i lagernaia literatura/E.M. Remarque und die KZ-Literatur. Magadan: Kordis, 2003, 9–18.

Heinrich Placke. »Wie zuverlässig ist die KiWi-Taschenbuchausgabe der Remarque-Romane von 1998? Textkritische Anmerkungen zu den Bänden 473 Der Funke Leben und 488 Der schwarze Obelisk«. Erich Maria Remarque Jahrbuch/Yearbook 13 (2003), 82–92.

A.N. Vakuliuk. »Leksicheskie aspekty perevoda romana E.M. RemarkaIskra Zhizni‹ na anglijskij iazyk«. Roman R. Tschaikowski (ed.). E.M. Remark i lagernaia literatura/E.M. Remarque und die KZ-Literatur. Magadan: Kordis, 2003, 18–24.

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R. R. Tschaikowski. »Izluchenie originala«. R.R. Tschaikowski (ed.). Pere­vod i perevodchiki. Nauchnij al’manakh. Vypusk 5: Lagernaia Litera­tura. Magadan: Kordis, 2005, 71–86.

Elena Vladimirovna Narbut. Original, tekst-donor, perevod: Problemy vzaimodejstvija (na materiale perevodov romana E.M. Remarka »Iskra zhizni« na russkij jazik). Moskva [Diss., Avtoreferat], 2008, 28 pp.

Elena Vladimirovna Narbut. »Perevodcheskaia deiatel’nosti teksty-donory (opyt anketirovanniia perevodchikov romana E.M. RemarkaIskra zhizni. Roman R. Tschajkowskij (ed.). Khudozhestvennyj perevod. Magadan: Kordis, 2009 (Perevod i perevodchiki 6), 53–64.

Christoph Wolfgang Steiner. »›Diesmal bin ich mir jedenfalls sicher, von allen Seiten attackiert zu werden‹. Die ambivalente Aufnahme von Erich Maria Remarques ›Der Funke Leben‹ durch die Literaturkritik. Graz: Karl-Franzens-Universität, 2011 (MA-Arbeit), 93 + 50 pp.

Christina Fossaluzza. »›Eine Expedition im hohen Eise‹. Psychologie des Ausnahmezustands in Erich Maria Remarques Roman Der Funke Leben«. Christina Fossaluzza, Paolo Panizzo (eds.). Literatur des Ausnahmezustands (1914–1945). Würzburg: Königshausen & Neumann, 2015, 205–227.

 

 

Rezensionen

K.S. "Das Licht brennt ewig... Remarques neuer Roman aus dem Inferno der KZ". Aufbau (New York, USA), 1952, 9-10 [R-A 8.11.004].

Kranz, H.B. "Der neue Remarque: Nr. 509 - ein namenloser Journalist.. 'Spark of Life' ('Lebensfunke') - KZ-Reportage, weder Anklage noch Bekenntnis". Die Welt (Hamburg), 20.06.1952 [R-A 8.11.004/1].

Böll, Heinrich. "Heißes Eisen in lauwarmer Hand". Die Literatur (Stuttgart), Nr. 11, 15.08.1952 [R-A 8.11.028].

Kirn, Richard. "Ein Buch, das seinen Autor ehrt. Der neue Roman von Erich Maria Remarque". Frankfurter Neue Presse, 27.09.1952, 18 [R-A 8.11.031].

Krämer-Badoni, Rudolf. "Der alte patriotische Eifer / Erich Maria Remarque: 'Der Funke Leben'". Neue Zeitung (Berlin), 27.09.1952 [R-A 8.11.032].

Pfeiffer-Belli, Erich. "Das Buch bewegt die Welt. Erich Maria Remarque: 'Der Funke Leben'". Münchner Merkur, 30.09.1952 [R-A 8.11.033/1].

Rhode, Hedwig. "Remarque - heiß oder lau? Eine Gegenkritik zu dem Buch 'Der Funke Leben'". Die Literatur (Stuttgart), Nr. 14, 01.10.1952 [R-A 8.11.034].

Korn, Karl. "Konzentrierte Welt". Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.10.1952 [R-A 8.11.036].

Repgow. "Wir haben nicht auf Herrn Remarque gewartet! Wer es nicht erlebte, sollte besser darüber schweigen". Sonntagsblatt (Hannover), Nr. 42, 19.10.1952, 9 [R-A 8.11.037/2].

"Nichts Neues von Remarque". Neue Tagespost (Osnabrück), 31.10.1952 [R-A 8.11.038].